Sonntag, 21. Juli 2019

Kursturbulenzen in Fernost Chinas Behörden untersuchen Kursrutsch - was vom Beben bei uns ankommt

5. Teil: Wen treffen die Kursverluste an Chinas Börsen?

Leidtragende: Chinesische Privatleute beim Aktieninvestment
Direkt betroffen von den Kursverluste in Shanghai und Shenzhen sind zum weitaus größten Teil chinesische Investoren, denn an den Börsen dort sind trotz allmählicher Öffnung Ausländer nach wie vor kaum aktiv. Zudem ist klar: Die Verluste gehen zum Großteil auf das Konto chinesischer Privatleute. Vom Taxifahrer bis zum Bankangestellten hatten die Chinesen in den vergangenen Monaten den Aktienmarkt als Anlagemöglichkeit und Spielfeld für teils riskante Investments entdeckt, Kredithebel oft inklusive.

Allerdings machen sich die Turbulenzen in China auch an den Börsen in Europa und den USA bemerkbar. In Europa etwa eröffneten die Märkte mit Blick nach Fernost am Montag ebenfalls im Minus. Die Anleger wissen: In der globalisierten Welt ist China inzwischen ein wichtiger Player. Ruckelt es am dortigen Aktienmarkt und schwächelt die chinesische Wirtschaft, so hat das weltweit Auswirkungen.

© manager magazin 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung