Erlaubnis für Transaktionen Mastercard-Äußerung treibt Bitcoin auf Rekordhoch

Paypal, Tesla - und jetzt Mastercard: Die Digitalwährung Bitcoin wird von immer mehr großen Unternehmen akzeptiert und unterstützt. Die Kryptowährung nähert sich der Marke von 50.000 US-Dollar.
Per Kreditkarte in Bitcoin zahlen: Vielleicht ist dies bald an der Ladentheke möglich

Per Kreditkarte in Bitcoin zahlen: Vielleicht ist dies bald an der Ladentheke möglich

Foto: Thomas White / REUTERS

Der Kreditkartenanbieter Mastercard will noch in diesem Jahr mit der Öffnung seines globalen Netzwerks Kryptowährungen unterstützen. Durch den Schritt "werden sich eine Menge mehr Möglichkeiten für Käufer und Händler auftun, da sie in einer völlig neuen Form bezahlen können", schrieb der für digitale Vermögenswerte zuständige Manager Raj Dhamodharan in einem Blogeintrag .

Händler könnten neue Kunden erschließen, die bereits auf die digitalen Vermögenswerte setzen. Allerdings würden nicht alle Kryptowährungen von Mastercard unterstützt werden, da viele der virtuellen Zahlungsmittel erst noch ihre Compliance-Maßnahmen verschärfen müssten. Darüber hinaus stehe man in engem Kontakt mit Zentralbanken, die an eigenen Digitalwährungen arbeiten.

Die älteste und bekannteste Kryptowährung Bitcoin eroberte daraufhin ein Rekordhoch. Auf der Luxemburger Handelsplattform Bitstamp  wurde ein Höchstkurs von 48.481 US-Dollar erzielt. Damit wurde der in dieser Woche erreichte Rekord leicht übertroffen.

Erst Anfang der Woche hatte der Elektroautohersteller Tesla bekannt gegeben, 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert zu haben und künftig seinen Kunden die Bezahlung in Bitcoin ermöglichen zu wollen. Kurz danach stieg die Kryptowährung auf einen neuen Höchststand.

Vor allem Tesla-Chef Elon Musk (49) hatte den Hype um die Kryptowährung durch seine Nachrichten bei Twitter in den vergangenen Wochen immer wieder befeuert. Durch die Investition des Unternehmens in Bitcoin spielt Musk nun allerdings eine fragwürdige Doppelrolle, sowohl als Bitcoin-Investor als auch als "Market Mover", da seine Tweets bei seinen 46 Millionen Followern auf großes Interesse stoßen.

Zuvor hatten bereits auch der Vermögensverwalter BlackRock, die Zahlungsverkehrsunternehmen Square sowie der Bezahldienstleister PayPal ihre Unterstützung für Kryptowährungen zugesichert. Die Akzeptanz der Digitalwährungen steigt somit immer weiter, ebenso wie die Hoffnung der Investoren, dass weitere Unternehmen folgen.

mg/Reuters, dpa-afx
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