Sonntag, 25. August 2019

Aktienmarkt Auf diese fünf Zahlen sollten Börsianer 2016 achten

Aktienhändler in New York: Auch die US-Notenbank gibt wichtige Impulse für die hiesige Börse

5. Teil: Wirtschaftswachstum in China - bange Blicke nach Fernost

Für viele deutsche Unternehmen haben die Geschäfte in China inzwischen eine größere Bedeutung als beispielsweise jene in den USA. Kein Wunder also, dass schlechte Nachrichten aus Fernost auch hierzulande die Börsenkurse bewegen. Erst im Frühjahr 2015 sorgten solche Meldungen für heftige Rückgänge bei den Aktien deutscher Autohersteller wie BMW Börsen-Chart zeigen, Daimler Börsen-Chart zeigen und Volkswagen Börsen-Chart zeigen.

Wie es um die chinesische Wirtschaft tatsächlich bestellt ist, ist schwer einzuschätzen. Das liegt auch daran, dass manche Beobachter an der Verlässlichkeit offizieller Angaben aus Peking zweifeln. Fest steht aber, dass sich die Volksrepublik von den zweistelligen Wachstumsraten früherer Jahre vorerst verabschiedet hat. Angesichts der Konjunkturschwäche musste die Führung 2015 bereits zu erheblichen Stützungsmaßnahmen greifen. Zudem wurde der Leitzins in China mehrfach gesenkt.

Die gute Nachricht: Inzwischen scheinen diese Eingriffe erste Wirkung zu zeigen. Die Industrieproduktion stieg zuletzt überraschend an. Auch der Konsum privater Verbraucher legte zu. Möglich also, dass China in abgelaufenen Jahr das angepeilte Wachstum von 7 Prozent erreicht hat. In den kommenden Jahren soll die Wirtschaft um mindestens 6,5 Prozent zulegen. Börsianer sollten genau im Blick behalten, ob sich diese Zahlen realisieren lassen.

© manager magazin 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung