Samstag, 24. August 2019

Börsenturbulenzen Warum jetzt auch an der Wall Street die Kurse purzeln

Aktienhändler in New York: Für die Kursverluste am Montag gibt es viele Gründe.

2. Teil: Der starke Dollar

Der Euro befindet sich seit Monaten unter heftigem Druck, bedingt vor allem durch die ungelöste Frage nach den Umständen, unter denen Großbritannien aus der EU austreten wird ("Brexit"), sowie durch den Haushaltsstreit der EU mit Italien. Der US-Dollar dagegen hat im Umkehrschluss deutlich zugelegt. Inzwischen kostet ein Euro nur noch 1,12 Dollar, womit der tiefste Stand seit Mitte 2017 erreicht ist. Zum Vergleich: Anfang 2018 stand der Euro noch bei 1,22 Dollar.

Für die USA ist ein starker Dollar zwar mit einem gewissen Prestigegewinn verbunden. Den US-Unternehmen, die auf den Weltmärkten agieren, spielt diese Wechselkursentwicklung jedoch nicht in die Karten. Im Gegenteil: Steigt der Dollar im Wert, verteuern sich US-Produkte im Ausland, was zugleich die Nachfrage beeinträchtigt.

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