Siemens-Tochter Osram soll im Juli an die Börse

Im vergangenen Jahr kam ein geplanter Börsengang der Siemens-Tochter Osram nicht zustande. Dieses Jahr will der Konzern im Juli einen neuen Anlauf wagen.
Energiesparlampen: Der Leuchtmittelhersteller Osram strebt auf Börsenparkett

Energiesparlampen: Der Leuchtmittelhersteller Osram strebt auf Börsenparkett

Foto: Tim Brakemeier/ picture alliance / dpa

München - Der Elektrokonzern Siemens  hat seine abgespaltene Lichttochter Osram mit einem Wert von 3,2 Milliarden Euro in den Büchern stehen. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Quartalsbericht hervor. Den Großteil von Osram will Siemens im Juli an seine Aktionäre abgeben, nachdem ein Börsengang im vergangenen Jahr nicht geklappt hatte.

Osram kämpft wie die gesamte Branche mit dem starken Wandel im Lichtmarkt hin zu Leuchtdioden, während gleichzeitig das Stammgeschäft mit klassischen Lampen schrumpft. Im vergangenen zweiten Quartal schrumpfte der Osram-Umsatz um 3 Prozent, während der Gewinn von 25 auf 57 Millionen Euro stieg.

cr/dpa