Donnerstag, 19. September 2019

Börsenkurse der Woche Überraschen Sie uns, Herr Zschaber!

4. Teil: Eon - Blick nach vorn nach dem Absturz

manager magazin online / Foto: DPA
Es ist an der Zeit nach vorne zu schauen und nicht den Rückspiegel zu betrachten, dieses gilt in besonderem Maße für den Energieriesen Eon Börsen-Chart zeigen. Die Branche der Energieversorger hatte es nicht leicht in den vergangenen Jahren, seien es die Belastung aus der deutschen Atomgesetznovelle oder auch die Probleme mit Zulieferern aus dem Energieversorgungsbereich oder aber der erhebliche Investitionsaufwand für neue und zukünftige Energietrends und Energiequellen.

Dieses Bild verdeutlicht auch der Zweijahres-Chart von Eon. Die Zahlen aus 2012 und die jetzigen Zukunftsaussichten lassen aber mehr als einen Hoffnungsschimmer zu. Der Umsatz von Eon stieg auf 132,1 Milliarden Euro, der nachhaltige Konzernüberschuss stieg gegenüber dem Vorjahr von 2,5 auf rund 4,2 Milliarden Euro und auch die getätigten Investitionen in Höhe von etwa sieben Milliarden Euro lagen nahe an den Prognosen.

Dazu kamen die deutliche Reduzierung der Nettofinanzschulden und intelligente Veräußerungsstrategien oder Erwerbsstrategien wie etwa in Brasilien beim Versorger MPX, um nur eine Transaktion von vielen zu nennen. Fazit: der Energiehunger steigt kontinuierlich an und die Energieunternehmen rüsten sich für die Zukunft, also einen Blick wert.

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