Donnerstag, 19. September 2019

Börsenkurse der Woche Überraschen Sie uns, Herr Zschaber!

2. Teil: Hewlett-Packard - Gewinnmitnahmen schaden nicht

manager magazin online / Foto: DPA
Der von uns im Dezember 2012 empfohlene Wert Hewlett-Packard Börsen-Chart zeigen hat alle Erwartungen übertroffen. Sage und schreibe ein Plus von knapp 80 Prozent auf US-Dollar-Basis. Doch wie geht es weiter?

Die seit 2011 eingesetzte neue HP-Chefin Meg Whitman hatte eine wirklich problematische Unternehmenssituation vorgefunden, Abschreibungen, Fehlinvestitionen, Stellenkürzungen, massive Umsatzrückgänge und letztendlich das Debakel an der Börse. Von Februar 2012 bis Oktober 2012 verringerte sich der Börsenwert um mehr als 26 Milliarden US-Dollar, noch 2010 war das Unternehmen viermal so teuer.

Der weltgrößte PC-Hersteller war also aus unserer Sicht am Boden, es gab im November 2012 keine einzige positive Analystenstimme. In dieser Situation, in der der Börsenwert sehr nahe am Buchwert ist, galt HP als mehr als unterbewertet. Aus unserer Sicht: je niedriger das Kurs-Buchwert-Verhältnis, ist desto besser. Es blieb aber auf mittlere Sicht eine taktische Spekulation - diese Sicht hat sich mehr als erfüllt, Gewinne mitnehmen schadet nicht!

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