Dienstag, 15. Oktober 2019

Milliardenerlös im Blick Telekom bereitet Börsengang von britischer Beteiligung EE vor

Shop von EE in London: 27 Millionen Kunden, 1,41 Milliarden Pfund Gewinn

Die deutsche und die französische Telekom treffen offenbar Vorbereitungen für einen Börsengang ihrer gemeinsamen britischen Tochter EE. Der Wert des gemeinsamen Mobilfunkanbieters wird auf mehr als zehn Milliarden Euro taxiert.

Paris - Der britische Mobilfunkanbieter EE trifft Vorbereitungen für den Gang an die Börse. Die beiden Eigentümer, France Telecom Börsen-Chart zeigen und Deutsche Telekom Börsen-Chart zeigen, haben laut Insidern die beratenden Banken ausgewählt. Damit zeichnet sich immer deutlicher ab, dass EE (ehemals Everything Everywhere) nicht an einen Investor verkauft werden dürfte.

Der Konkurrent von Telefonica Börsen-Chart zeigen ("O2"), Vodafone Börsen-Chart zeigen und Hutchison Börsen-Chart zeigen ("3") hat 27 Millionen Kunden und mit ihnen 2012 operativ 1,41 Milliarden Pfund verdient.

Ein Insider sagte, France Telecom habe Morgan Stanley Börsen-Chart zeigen, die Bank of America Börsen-Chart zeigen und Merrill Lynch Börsen-Chart zeigen engagiert. Die Deutsche Telekom dürfte sich mehreren Quellen zufolge für JP Morgan entschieden haben. Offiziell dürften beide - wie in solchen Fällen üblich - parallel einen Börsengang und einen Verkauf prüfen. Die beiden Telefonriesen wollten sich am Donnerstag nicht zu ihren Plänen mit EE äußern.

Die EE-Eigentümer hatten schon im Herbst eine "strategische Überprüfung" angekündigt und damals den Gang an die Börse als die bevorzugte Option bezeichnet. Doch auch Finanzinvestoren wie KKR Börsen-Chart zeigen und CVC hatten die Chance auf eine Übernahme ausgelotet. Der Preis, den sie für EE hinblättern müssten, läge Branchenkennern zufolge wohl bei neun bis zehn Milliarden Pfund (10,5 bis 11,7 Milliarden Euro).

krk/rtr

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