Details zum Börsengang Manchester-United-Aktien ab 16 Dollar

Der Fußball-Rekordmeister Manchester United will bei seinem geplanten Börsengang an der Wall Street rund 333 Millionen Dollar einnehmen. Damit soll der riesige Schuldenberg des englischen Traditionsvereins abgebaut werden.
Manchester-United-Logo: Ein Termin für den Börsengang steht noch immer nicht fest

Manchester-United-Logo: Ein Termin für den Börsengang steht noch immer nicht fest

Foto: Getty Images

New York - Manchester United hofft auf ein kleines Vermögen bei seinem Börsengang. Der englische Fußball-Rekordmeister peilt Einnahmen von bis zu 333 Millionen Dollar (272 Millionen Euro) an, wie aus dem aktualisierten Börsenprospekt hervorgeht. Knapp 16,7 Millionen Aktien sollen zu einem Stückpreis zwischen 16 und 20 Dollar an die Anleger verkauft werden.

Die Aktualisierung des Börsenprospekts ist ein weiterer Schritt auf dem Weg aufs Parkett. Die aus den USA stammenden Besitzer - die Milliardärsfamilie Glazer - hatten sich entschieden, den Club an der New York Stock Exchange zu listen. Das bedeutet, die Aktien werden demnächst an der berühmten Wall Street gehandelt.

Die Kontrolle bleibt aber auch nach dem geplanten Börsengang bei der Eigentümerfamilie. Die Glazers behalten Aktien der Klasse B, die gegenüber den öffentlich zugänglichen Aktien mit einem zehnfachen Stimmrecht verbunden seien, hieß es.

Einen genauen Termin für den Börsengang gibt es aber weiterhin nicht. Auch wäre denkbar, dass Manchester United den Börsengang in letzter Minute abbläst - wenn etwa die Nachfrage der Anleger nach den Wertpapieren zu gering wäre. Mit den Einnahmen sollen die hohen Schulden von mehr als 500 Millionen Euro abgebaut werden, die noch aus der Übernahme durch den derzeitigen Besitzer Malcolm Glazer im Jahr 2005 stammen.

mg/dpa-afx/dapd
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