Großaktionär Abu Dhabi macht mit Daimler Verluste

Der Großaktionär Abu Dhabi hat im vergangenen Jahr mit seiner Daimler-Beteiligung Bewertungsverluste von 2,25 Milliarden Euro eingefahren. Das Emirat will seine Beteiligung beenden.
Die Daimler-Beteiligung hat dem Emirat Abu Dhabi hohe Bewertungsverluste eingebracht

Die Daimler-Beteiligung hat dem Emirat Abu Dhabi hohe Bewertungsverluste eingebracht

Foto: Daimler

Dubai - Der größte Daimler-Aktionär Aabar aus dem arabischen Emirat Abu Dhabi hat mit seiner Beteiligung an dem Stuttgarter Autobauer im vergangenen Jahr Bewertungsverluste von 2,25 Milliarden Dollar verbucht, teilte der Investor mit.

Aabar war Anfang 2009 mitten in der Finanzkrise dem damals finanziell klammen Autobauer mit einer Kapitalspritze über knapp fast zwei Milliarden Euro beigesprungen und hatte sich so zu günstigen Konditionen rund 9 Prozent des Kapitals gesichert.

manager magazin hatte im April exklusiv berichtet, dass das Emirat Abu Dhabi seine Beteiligung an dem Konzern beenden will. Das betrifft sowohl die Daimler AG, dessen Formel-1-Rennstall und auch das gemeinsame Investment beim Elektroautobauer Tesla.

rei/rtr
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