Schwieriges Marktumfeld ThyssenKrupp verzichtet auf Edelstahl-Börsengang

ThyssenKrupp verabschiedet sich von seinen Plänen, die Edelstahlsparte an die Börse zu bringen. Einem Medienbericht zufolge wird die Börsengangsoption wegen der schwierigen Marktbedingungen nicht mehr ernsthaft verfolgt - intern stehen nur mehr die Abspaltung oder der Verkauf zur Wahl.
ThyssenKrupp: Das schlechte Marktumfeld vereitelt die IPO-Pläne für die Edelstahl-Sparte

ThyssenKrupp: Das schlechte Marktumfeld vereitelt die IPO-Pläne für die Edelstahl-Sparte

Foto: DPA

Hamburg - Der Stahl- und Industriegüterkonzern ThyssenKrupp  gibt laut einem Pressebericht den geplanten Börsengang seiner Edelstahlsparte auf. Das Unternehmen erwäge nur noch die Abspaltung oder den Verkauf seines Edelstahlgeschäfts, schreibt die "Financial Times Deutschland" am Mittwoch unter Berufung auf Finanzkreise. Die Option eines Börsengangs werde wegen des schwierigen Marktumfelds intern zurzeit nicht mehr ernsthaft verfolgt. Offiziell hieß es laut dem Blatt aber bei ThyssenKrupp, der Konzern verfolge nach wie vor ergebnisoffen alle drei Optionen.

Die komplette Edelstahlsparte ist seit Monatsbeginn bereits in einer unabhängigen Gesellschaft ausgelagert. Der Konzern hatte im Mai beschlossen, die Sparte mit sechs Milliarden Euro Umsatz auszugliedern und zu verselbstständigen.

wed/dpa-afx
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