Börsenticker Ausverkauf an der Wall Street geht weiter

Verkaufspanik an der Wall Street: Der US-Leitindex Dow Jones bricht um mehr als 600 Punkte ein. Die Technologiebörse Nasdaq schließt mit noch höheren Verlusten. Dem Dax, der am Montag unter die Marke von 6000 Zählern gestürzt war, steht am Dienstag erneut ein rauer Handelstag bevor.
Hektischer Handel: Anleger brauchen derzeit starke Nerven

Hektischer Handel: Anleger brauchen derzeit starke Nerven

Foto: Frank Rumpenhorst/ dpa

22.05 Uhr: Anleger fliehen. Kurz vor Handelsschluss an der Wall Street weitet der US-Leitindex Dow Jones (Kurswerte anzeigen) seine Verluste erneut aus und schließt 5,5 Prozent schwächer bei 10.811 Punkten. Noch stärker fällt der Kursrutsch an der Technologiebörse Nasdaq (Kurswerte anzeigen) aus: Der Index gibt mehr als 7 Prozent nach. Dem Dax steht am morgigen Dienstag erneut ein rauer Handelstag bevor.

21.00 Uhr: Eine Stunde vor Handelsschluss an der Wall Street notiert der Dow Jones  rund 500 Punkte tiefer bei 10.050 Zählern, ein Verlust von 4,6 Prozent. An der Technologiebörse Nasdaq  betragen die Verluste mehr als 5 Prozent.

17.35 Uhr: Anleger auf der Flucht. Der Dax (Kurswerte anzeigen) schließt mit einem Verlust von 5 Prozent bei 5923 Zählern. Damit unterbot der Deutsche Leitindex erstmals seit Anfang September 2010 wieder die Marke von 6000 Punkten. Der MDax  stürzte um 6,5 Prozent auf 8539 Punkte ab. Der TecDax ging 5,3 Prozent schwächer bei 679 Punkten aus dem Handel.

16.46 Uhr: Der Dax fällt um knapp 5 Prozent auf 5911 Zähler. Händler sprechen von "Verkaufspanik".

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Dax 2011: Nur noch 3 Dax-Werte seit Jahresstart im Plus

Foto: Frank Rumpenhorst/ dpa

16.45 Uhr: Die Aktienkurse an der Athener Börse sind am Montag auf den niedrigsten Stand seit 14 Jahren gefallen. Der griechische Leitindex schloss bei 998 Punkten. Das entsprach einem Minus von 6 Prozent und war der niedrigste Wert seit Januar 1997.

16.42 Uhr: Der Dow Jones (Kurswerte anzeigen) fällt auf 11.100 Punkte und liegt damit 3 Prozent im Minus. Der Dax  setzt seine Talfahrt fort und notiert bei 5957 Punkten, was einem Minus von 4,4 Prozent entspricht.

16.28 Uhr: Die Ratingagentur S&P stuft auch die staatlichen Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac ab.

16.17 Uhr: Der Dax (Kurswerte anzeigen) fällt auf 5989 Zähler (minus 3,95 Prozent) und durchbricht damit erstmals die 6000-Punkte-Marke.

15.50 Uhr: Die Wall Street ist am Montag zwar mit Kursverlusten in den Handel gestartet, die aber nicht so stark ausfielen wie befürchtet. Der Dow-Jones-Index  stand kurz nach der Eröffnung mit einem Minus von 1,4 Prozent bei 11.285 Punkten. Der Nasdaq Composite  verlor 0,9 Prozent auf 2.532 Zähler. Wegen der Herabstufung der US-Bonität war allgemein mit einem schwachen Start gerechnet worden.

15.45 Uhr: Der Dax (Kurswerte anzeigen) kann seine Verluste nach dem US-Börsenstart kurzfristig begrenzen, sinkt dann aber erneut auf 6057,94 Punkte (minus 2,86 Prozent).

15.35 Uhr: Die Wall Street startet mit Verlusten. Der Index-Stand des Dow Jones (Kurswerte anzeigen) liegt bei 11.218 Punkten. Dies entspricht einem Minus von 2 Prozent (210 Punkte). Die Nasdaq (Kurswerte anzeigen) rutscht sogar um 3,2 Prozent ab.

15.30 Uhr: Der Dax (Kurswerte anzeigen) ist am Montag nach der Ratingabstufung und aufgrund des erwarteten schwachen Börsenbeginns an der Wall Street (Kurswerte anzeigen) kurzfristig auf 6015 Punkte gefallen, was dem tiefsten Stand seit elf Monaten entspricht.

15.20 Uhr: In Europa legen die Börsen in Italien und Spanien bis zum Nachmittag nach den positiven Signalen aus der Europäischen Zentralbank (EZB) zu. Der italienische Leitindex FTSE MIB stieg nach Handelsbeginn am Montag um 2,3 Prozent, in Spanien gewann der Ibex 35 um 2,6 Prozent.

15.05 Uhr: Der Kurs des Euro ist am Montag gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,4225 Euro (Kurswerte anzeigen) (Freitag: 1,4155) Dollar fest. Der Dollar (Kurswerte anzeigen) kostete somit 0,7030 (Freitag: 0,7065) Euro.

15.00 Uhr: In einer ersten Reaktion auf den aktuellen Höhenflug erhöht die US-Bank Goldman Sachs ihre Prognose für den Goldpreis  . In den kommenden zwölf Monaten erwarten die Experten laut einer am Montag veröffentlichten Studie einen Anstieg auf 1860 Dollar die Feinunze. Goldman Sachs erhöht damit den vorangegangenen Ausblick um 7,5 Prozent.

14.50 Uhr: Vor Beginn des ersten Handelstags an der Wall Street nach dem Verlust der Bestnote für die US-Bonität rechnen Händler und Analysten mit deutlichen Kursverlusten. "Wir bewegen uns in unbekanntem Gebiet und sollten uns deshalb alle auf turbulente Tage, wenn nicht Wochen, einstellen", sagte der Vorstandsvorsitzende des Investmentunternehmens Pimco, Mohamed El-Erian.

14.40 Uhr: Die Ölpreise haben ihre Talfahrt zu Wochenbeginn ungebremst fortgesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent (Kurswerte anzeigen) zur September-Lieferung kostete am Montagmittag 105,82 US-Dollar. Das waren 3,55 Dollar weniger als am Freitag. Als Hauptgrund für die starken Kursverluste am Ölmarkt gilt nach wie vor die hohe Unsicherheit unter Investoren wegen der Schuldenkrisen in den USA und Europa.

14.30 Uhr: Zum frühen Nachmittag hat sich der Dax (Kurswerte anzeigen) bei einem Minus von rund 2,3 Prozent knapp unter der 6100-Punkte-Marke stabilisiert. An der Spitze des Index' stehen die Allianz (Kurswerte anzeigen), die 0,7 Prozent auf 79,60 Euro zulegten. BMW (Kurswerte anzeigen) hingegen stürzen um 7,2 Prozent ans Dax-Ende und kosteten noch 56,13 Euro. Im MDax (Kurswerte anzeigen) stiegen Gagfah (Kurswerte anzeigen) um 2,5 Prozent auf 3,72 Euro und standen damit am besten da. Ganz unten fanden sich Continental (Kurswerte anzeigen) wieder, die um 8,3 Prozent auf 53,07 Euro abstürzten. Im TecDax (Kurswerte anzeigen)setzten sich Qiagen (Kurswerte anzeigen) mit einem Plus von 4,0 Prozent auf 11,55 Euro an die Spitze. Ganzen unten standen QSC (Kurswerte anzeigen) mit einem Verlust von 9,3 Prozent auf 2,04 Euro.

14.10 Uhr: An der Wall Street bahnt sich eine Talfahrt an: der S&P-Future notiert 26,40 Zähler im Minus bei 1171,40 Punkte - ein Abschlag von 2,5 Prozent. Auch der Dow-Jones-Future und der Nasdaq-Future zeigen nach unten. Börsianer sind dennoch nicht nur pessimistisch: Nach einer schwachen Eröffnung könnte es wieder nach oben gehen, sagt Peter Cardillo, Chef-Ökonom bei Rockwell Global Capital in New York. Der Markt sei stark überverkauft.

13.50 Uhr: Der Euro hat am Montag anfängliche Kursgewinne wieder abgegeben. Zunächst habe die Ankündigung der EZB, nun auch italienische und spanische Staatsanleihen zu kaufen, für Beruhigung gesorgt, sagten Händler. Doch dann drückte der Rückfall der Aktienmärkte auch auf den Euro: Gegen Mittag kostete er 1,426 Dollar, nachdem er zuvor auf gut 1,44 Dollar gestiegen war.

13.45 Uhr: Der Dax (Kurswerte anzeigen) notiert 2,5 Prozent schwächer bei 6082 Punkten. Automobiltitel verlieren kräftig - sie hatten seit Jahresbeginn kräftig zugelegt. Die größten Verluste müssen BMW (Kurswerte anzeigen) und Daimler (Kurswerte anzeigen) hinnehmen, beide verlieren rund 6 Prozent an Wert.

13.30 Uhr: Der europäische Rettungsschirm EFSF wird nach den Worten des französischen Finanzministers Francois Baroin bei Bedarf aufgestockt. "Es werden 440 Milliarden Euro bereitstehen und wir haben bereits gesagt, wir gehen darüber hinaus, wenn es nötig ist", sagte Baroin in einem Radio-Interview am Montag.

12.30 Uhr: Die Kurse des Dax (Kurswerte anzeigen) fallen um 2,9 Prozent. Der MDax (Kurswerte anzeigen)verliert 4,5 Prozent. Luftfahrt-Aktien wie die Lufthansa (Kurswerte anzeigen) und Air Berlin (Kurswerte anzeigen)notieren trotz der ab Dienstagmorgen befürchteten Streiks knapp im Plus. Der Flughafenbetreiber Fraport (Kurswerte anzeigen) verliert hingegen deutlich.

12.00 Uhr: Der Dax  liegt zum Mittag knapp unter 6100 Zählern. Das entspricht einem Verlust von 2,4 Prozent. Verlierer des Tages sind Automobilaktien wie BMW , Daimler  und VW . Der MDax (Kurswerte anzeigen) verlor 4,5 Prozent auf 8720 Punkte. Der TecDax  gab um 2,9 Prozent nach auf 696 Zähler nach.

11.35 Uhr: Aktien der Hannover Rück (Kurswerte anzeigen) verlieren nach der Bilanzvorlage gegen den Trend bei Versicherungswerten wie Allianz (Kurswerte anzeigen) und Munich Re (Kurswerte anzeigen) an Wert.

11.00 Uhr: Der Preis für eine Feinunze Gold (Kurswerte anzeigen), der nach der Abstufung der Kreditwürdigkeit der USA durch die Ratingagentur Standard and Poor's am Morgen auf bis zu 1715,01 Dollar geschossen war, stabilisiert sich im Verlauf des Vormittags knapp über der 1700-Dollar-Marke.

10.35 Uhr: Aktien des Lkw-Herstellers MAN (Kurswerte anzeigen) Rücken ans Ende des Dax. Der Leitindex baut seine Verluste leicht auf minus 0,47 Prozent aus.

10.00 Uhr: Die von der Europäischen Zentralbank (EZB) signalisierten Käufe von italienischen und spanischen Staatsanleihen haben zu Handelsbeginn am Montag eine durchschlagende Wirkung gezeigt. Die Rendite zehnjähriger italienischer Anleihen fiel um 0,57 Prozentpunkte auf 5,517 Prozent. Entsprechende spanische Papiere fielen um 0,58 Punkte auf 5,457 Prozent. Bankentitel profitieren.

9.45 Uhr: Der Dax (Kurswerte anzeigen) dreht nach einem leichten Minus erneut ins Plus. Zu den größten Verlierern zählen K+S, BAS und Fresenius Medical Care (Kurswerte anzeigen). Zu den Gewinnern gehören Banken- und Versicherungsaktien.

9.30 Uhr: Robuster Start: Der Dax (Kurswerte anzeigen) liegt 0,2 Prozent im Plus bei 6242 Punkten.

9.15 Uhr: Der Dax (Kurswerte anzeigen) pendelt nach wenigen Minuten knapp unter dem Börsenschluss des Freitags. Die befürchtete Panik bleibt aus. Der FTSE-100 in London fällt um 1,2 Prozent, der CAC-40 in Paris büßt 0,7 Prozent ein. In Mailand verlieren die im FTSE Mib notierten Aktien 0,1 Prozent. In Madrid hingegen legte der IBEX-35 in den ersten Handelsminuten sogar 0,6 Prozent zu.

9.00 Uhr: Der Dax (Kurswerte anzeigen) startet zum Handelsbeginn bei 6170,69 Punkten. Das entspricht einem Minus von rund 0,9 Prozent.

08.45 Uhr: Börsianer gehen davon aus, dass der Dax (Kurswerte anzeigen) zur Handelseröffnung um 9 Uhr unter sein bisheriges Jahrestief von 6152 Zählern fällt. Am Freitag hatte er bereits 2,8 Prozent tiefer bei 6236,16 Punkten geschlossen. Die deutlichen Verluste in Asien belasten.

08.40 Uhr: Der Preis für Gold markiert im asiatischen Handel bei Preisen von mehr als 1700 Dollar je Feinunze ein neues Rekordhoch. Auch der Schweizer Franken verzeichnete zum Dollar Höchststände. Der Euro zeigte sich von den Turbulenzen indes unbeeindruckt und stieg auf rund 1,43 Dollar.

08.35 Uhr: In Tokio schließt der Nikkei-Index 2,2 Prozent schwächer bei 9097 Punkten. Der breiter gefasste Topix gab 2,3 Prozent ab auf 782 Zähler. Außerhalb Japans gab es noch deutlichere Abschläge. So brach der Index in Südkorea zeitweise um 7 Prozent ein, reduzierte zuletzt jedoch seine Verluste auf knapp 4 Prozent. In Hongkong fiel der Hang Seng Index  3,5 Prozent, der wichtigste Index in Shanghai verlor ebenfalls rund 3 Prozent.

08.30 Uhr: Die Ölpreise sind am Montag im asiatischen Handel stark unter Druck geraten. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent zur September-Lieferung fiel im Vergleich zum Handelsschluss am Freitag um 2,83 US-Dollar auf 106,54 Dollar. Ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verbilligte sich um 3,15 Dollar auf 83,73 Dollar.

08.00 Uhr: Die Aktienmärkte in Asien weiten ihre Verluste aus. In Tokio gaben der Nikkei-Index (Kurswerte anzeigen) ebenso wie der breiter gefasste Topix  im späten Geschäft um jeweils mehr als 2 Prozent nach. An den anderen asiatischen Börsen gab es zum Teil noch deutlich kräftigere Verluste: Die Aktienmärkte in Südkorea sowie Taiwan gaben um jeweils mehr als 4 Prozent nach. In China sank der Hang-Seng -Index  ebenfalls um rund 4 Prozent, der wichtigste Index in Shanghai verlor 3,7 Prozent.

Damit setzen die Börsen ihre Talfahrt von vergangener Woche fort, trotz aller internationaler Bemühungen um eine Beruhigung der Finanzmärkte. Gründe für den Rückgang sind die Angst vor einer Rezession in den USA. Die der weltgrößten Volkswirtschaft am Freitag nach Börsenschluss sorgte für zusätzliche Verunsicherung. Zudem fürchten Anleger eine Ausweitung der europäischen Schuldenkrise, nachdem die Renditen für italienische und spanische Anleihen vergangene Woche deutlich gestiegen waren. Die Zusage der sieben führenden Industrieländer G7, alles Nötige für eine Stabilisierung der Märkte zu tun, konnte die Abschläge nicht verhindern. Händler sagten, mit Spannung werde nun die Sitzung der US-Notenbank (Fed) am Dienstag erwartet.

07.00 Uhr: Nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA durch die Ratingagentur Standard and Poor's haben die Börsen in Asien mit Verlusten geöffnet. An der Tokioter Börse stürzte der Leitindex Nikkei-225 (Kurswerte anzeigen) in den ersten zehn Handelsminuten um 1,29 Prozent ab. An der Börse in Seoul fielen die Aktienkurse um 1,4 Prozent auf den tiefsten Stand seit Mitte März. Die australischen Aktienkurse sanken um 1,8 Prozent.

mg/dpa-afx
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