Internet-Schnäppchenportal Deutsche Bank mischt bei Groupon-Börsengang mit

Der Online-Rabattdienst Groupon geht bei seinem Börsengang offenbar besonders gründlich vor. Ganze 14 Geldhäuser begleiten Groupon bei seinem Schritt auf das Börsenparkett. Zu ihnen zählt auch die Deutsche Bank - doch federführend sind amerikanische Konsortialbanken.
Screenshot der Rabatt-Website Groupon: 14 Konsortialbanken für den Börsengang

Screenshot der Rabatt-Website Groupon: 14 Konsortialbanken für den Börsengang

San Francisco - Die Deutsche Bank  begleitet den Börsengang des US-Schnäppchenportals Groupon. Neben dem größten deutschen Finanzinstitut werden noch 13 weitere Geldhäuser den Konzern beraten, wie aus den Groupons Zulassungsanträgen für den IPO am Donnerstag hervorgeht. Federführend sind demnach Morgan Stanley , Goldman Sachs  und Credit Suisse. Google  hatte 2004 bei seinem Börsengang zehn Konsortialbanken.

Groupon peilt beim Gang aufs Parkett Einnahmen in Höhe von 750 Millionen Dollar an. Die Firma bietet im Internet Vergünstigungen auf Diverses von Restaurant-Besuchen bis hin zu Sportkursen an. Das Portal hat mehr als 83 Millionen Abonnenten und Vereinbarungen mit 57.000 Anbietern in 43 Ländern. Das Geschäftsmodell wird mittlerweile auch von Web-Größen wie Google und Facebook genutzt. Im Dezember hatte Groupon ein sechs Milliarden Dollar schweres Übernahmeangebot von Google abgelehnt.

wed/rtr
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