Kapitalmarkt Prime Office sagt Börsengang ab

Die Immobilienfirma Prime Office hat ihren für Freitag geplanten Börsengang abgesagt. Grund seien starke Kursschwankungen, so das Unternehmen. Ein neuer Termin für den Gang auf das Parkett wurde noch nicht genannt.  
Skyline von Frankfurt: Die Büroimmobilienfirma Prime Office scheut den Gang aufs Börsenparkett

Skyline von Frankfurt: Die Büroimmobilienfirma Prime Office scheut den Gang aufs Börsenparkett

Foto: Andreas Rentz/ Getty Images

Frankfurt am Main - Die Münchener Büroimmobilienfirma Prime Office hat ihren Börsengang im letzten Moment abgesagt. Das Unternehmen begründete seine Entscheidung am Mittwoch mit den Kursschwankungen an den Aktienmärkten. Der Schritt sei ausgesetzt, erklärte Prime Office, ohne einen Zeitrahmen für einen neuen Anlauf anzugeben. Die Titel waren in einer Preisspanne von 7,00 bis 9,50 Euro zum Kauf angeboten worden. Am Freitag sollten die Aktien erstmals gehandelt werden.

Börsengänge stehen derzeit weltweit unter einem schlechten Stern. In Frankfurt musste zuletzt der Modekonzern Adler Zugeständnisse machen, dessen Aktien erstmals am Mittwoch gehandelt werden: Adler verlängerte nicht nur die Zeichnungsfrist. Es wurde auch nur ein Teil der angebotenen Aktien verkauft - und das mit zehn Euro zum niedrigsten Preis der Zeichnungsspanne. Europaweit haben bislang in diesem Jahr bereits mindestens 16 Unternehmen ihre Pläne für einen Börsengang zurückgenommen.

cr/rtr
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