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Facebook, Groupon, Linkedin: Die Hoffnungsträger der Spekulanten

Foto: Armin Weigel/ dpa

Börsengang rückt näher Facebook will Bilanzen veröffentlichen

Facebook hat bei Investoren 1,5 Milliarden Dollar eingeworben und will in Bälde schon Bilanzen veröffentlichen. Der Konzern ist binnen sieben Jahren zu einer Goldgrube geworden. Mit einer Rendite von 30 Prozent könnte der Konzern bald die Ertragskraft von Google übertreffen.

Seattle - Jetzt ist es amtlich: Das Internet-Netzwerk Facebook hat bei Investoren 1,5 Milliarden Dollar eingesammelt. Damit werde das Start-up-Unternehmen mit rund 50 Milliarden Dollar bewertet, teilte Facebook am späten Freitagabend (Ortszeit) mit. Die Beteiligungen sollen über einen Fonds laufen, der Aktien an Facebook hält.

Die US-Bank Goldman Sachs verwaltet die Anlage. Das Geldhaus investierte selbst 450 Millionen Dollar, 50 Millionen Dollar kamen vom russischen Investor Digital Sky Technologies.

Facebook kündigte zudem an, spätestens am 30. April mit der Veröffentlichung von Bilanzen veröffentlichen zu wollen. Experten sehen in dem Schritt eine Vorbereitung auf einen Börsengang, der zu den größten in der Technologiebranche zählen dürfte. Die Möglichkeit, bereits vor einem erwarteten Börsengang von Facebook in die Firma zu investieren, hatte ein riesiges Medienecho hervorgerufen.

Facebook hat sich rund sieben Jahre nach seiner Gründung zu einer wahren Goldgrube entwickelt. Das soziale Netzwerk machte von Januar bis September vergangenen Jahres Bankenkreisen zufolge einen Netto-Gewinn von 355 Millionen Dollar - bei einem Umsatz von 1,2 Milliarden Dollar. Das entspricht einer Rendite von knapp 30 Prozent. Experten zufolge könnte das Unternehmen damit binnen kurzem die Ertragskraft des Börsenlieblings Google übertreffen - und es positioniert sich auf diesem Wege selbst für den lange erwarteten Börsengang.

rei/reuters
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