Alaska Pipeline-Leck treibt Ölpreis

Der Ölpreis ist am Montag kräftig gestiegen. Verantwortlich dafür war die Stilllegung einer Pipeline in Alaska, an der zuvor eine undichte Stelle entdeckt worden war. Die Pipeline befördert mehr als 10 Prozent der amerikanischen Produktion.
Trans Alaska Pipeline: Ölpreis um mehr als 2 Prozent gestiegen

Trans Alaska Pipeline: Ölpreis um mehr als 2 Prozent gestiegen

Foto: LUCAS JACKSON/ REUTERS

Frankfurt am Main - Ein Barrel der US-Sorte WTI kostete am Montag im asiatischen Handel mit 89,98 Dollar zeitweise 2,2 Prozent mehr als am Freitag. Sollte die Schließung der Trans Alaska Pipeline mehr als ein oder zwei Wochen andauern, müsse mit weiteren kräftigen Preisaufschlägen gerechnet werden, sagten Börsianer.

Die Abdichtung selbst wird voraussichtlich nicht sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Vor dem Hintergrund der Ölpest im Golf von Mexiko im vergangenen Jahr könnte es aber sein, dass sich die Behörden Zeit nehmen, bis sie grünes Licht für die Wiederinbetriebnahme gäben.

Die Pipeline war bereits am Wochenende wegen eines Lecks stillgelegt worden, was erheblichen Einfluss auf die Ölproduktion hatte. Die Pipeline befördert mehr als 10 Prozent der amerikanischen Produktion.

mg/rtr
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