Börse Dax knapp unter Rekordhoch - Athen hält Geldgeber hin

Kurz vor Ablauf des Ultimatums deutet sich an, dass die Athener Regierung einen Antrag auf die Verlängerung des Hilfsprogramms stellen wird. Der Dax schließt im Plus - eine Pleite Griechenlands hat für Anleger ihren Schrecken verloren.
Börse in Frankfurt: Der Dax notiert knapp unter 11.000 Punkten

Börse in Frankfurt: Der Dax notiert knapp unter 11.000 Punkten

Foto: DPA

Frankfurt am Main - Der Dax  schloss 0,6 Prozent höher bei 10.961 Punkten und behielt damit sein vor einer Woche erreichtes Rekordhoch im Blick. Am Freitag hatte das Barometer der 30 wichtigsten Aktienwerte in Frankfurt seine Rekordlatte auf 11.013 Punkte gelegt.

Im griechischen Schuldendrama hält Athen die europäischen Geldgeber hin. Der angekündigte Antrag auf eine Verlängerung von Hilfen für das Krisenland soll wohl erst Donnerstag abgeschickt werden. Der für den Euro zuständige EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis zeigte sich mit Blick auf Griechenland beunruhigt: "Wir sehen, dass die finanzielle und wirtschaftliche Situation nicht besser wird, im Gegenteil, wir sehen besorgniserregende Tendenzen."

TecDax auf 14-Jahres-Hoch

Der MDax  der mittelgroßen Unternehmen gewann am Mittwoch 1,26 Prozent auf 19 499,42 Punkte. Das ist ein Rekord für das deutsche Mittelstands-Barometer. Der TecDax legte um 0,89 Prozent auf 1535,22 Punkte zu. Der Technologiewerte-Index erreichte damit den höchsten Stand seit Juni 2001.

Dow kaum verändert - Exxon Mobil nach Buffett-Ausstieg unter Druck

An der Wall Street tendierte der Dow Jones unterdessen kaum verändert. Unter Druck standen die Aktien des Öl-Riesen Exxon Mobil. Sie verloren 1,4 Prozent. Zuvor war bekanntgeworden, dass Star-Investor Warren Buffet über seinen Firma Berkshire Hathaway ein 3,74 Milliarden Dollar schweres Exxon-Aktienpaket im Schlussquartal 2014 abgestoßen hat. Exxon steht wegen des gesunkenen Ölpreises unter Druck.

Commerzbank legt zu

Insbesondere die Bankentitel profitierten Händlern zufolge europaweit von der Hoffnung auf eine Lösung der griechischen Schuldenkrise: Für Commerzbank und Deutsche Bank ging es um 2,2 beziehungsweise 2,1 Prozent nach oben, womit die Aktien vordere Plätze im Dax besetzten.

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mit Nachrichtenagenturen
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