Mittwoch, 22. Januar 2020

Aktie erholt sich Wirecard weist neue Vorwürfe der "FT" zurück

Wirecard: Aktie bleibt Spielball der Spekulanten
Sven Simon / imago images
Wirecard: Aktie bleibt Spielball der Spekulanten

Wirecard-Anleger kommen nicht zur Ruhe: Die Aktie geriet am Montag erneut in starke Kursturbulenzen, nachdem die "FT" dem Unternehmen erneut in einem Bericht Bilanz-Trickserei vorgeworfen hatte. Zeitweise gaben die Aktien von Wirecard um rund 5 Prozent nach, konnten ihre Verluste aber zuletzt wieder auf 1,5 Prozent reduzieren und stiegen wieder über die Marke von 113 Euro.

Wirecard weist den in einem Bericht der britischen Zeitung "Financial Times" erhobenen Vorwurf der Bilanz-Trickserei zurück. Sämtliche Bargeld-Positionen seien gemäß des IFRS-Buchhaltungsstandards verbucht worden, sagte eine Sprecherin des Online-Zahlungsabwicklers am Dienstag.

Warum Wirecard so stark schwankt: Wirecard - der Kontrollverlust

Der Zeitung zufolge rechnete Wirecard Börsen-Chart zeigen in seiner Bilanz für 2017 auf Treuhandkonten geparkte Gelder zu den eigenen Bar-Reserven hinzu. Die "Financial Times" hat in den vergangenen Monaten mehrfach über angebliche Unregelmäßigkeiten bei den Wirecard-Bilanzpraktiken berichtet. Unternehmenschef Markus Braun hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen und angekündigt, die Bücher von unabhängigen Wirtschaftsprüfern durchleuchten zu lassen.

la/reuters

© manager magazin 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung