Mittwoch, 20. November 2019

Geldanlage an der Börse Diese drei Vorteile haben Privatanleger gegenüber Profis

Finanzprofis arbeiten in Glas-und-Stahl-Türmen, sitzen in London, New York oder Frankfurt. Heerscharen von Analysten durchforsten auf ihren Wink die Aktienuniversen, hochgezüchtete Computer unterstützen sie bei ihrer Arbeit. Ist der Wettstreit Privatanleger gegen Profiinvestoren daher für Privatanleger nicht zu gewinnen? Nein, schreibt Investment-Experte William Bernstein.

Bernstein ist dabei keiner von jenen Männern, die Produkte ihres Hauses verkaufen wollen. Denn der Neurologe ist unabhängig und dafür bekannt, klare Positionen zu beziehen. "Die Finanzindustrie will Sie arm und dumm machen", sagte Bernstein gegenüber "Forbes".

Entsprechend setzt er nicht auf komplexe Strategien, sondern solche, die Privatleute auch erfassen und durchhalten können. Stetig investieren, breit streuen und das ganze einfach halten, so seine Ratschläge. Ganz ähnlich sind sie denen von Harold Pollack, eines Professors aus Chicago.

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Und niemand anders als Burton Malkiel, einer der Anlagevordenker aus den USA, sagte einst sinngemäß, ein Affe könne bessere Portfolios zusammenbauen als die Profis an der Börse. Damit lässt sich gegen eine Milliardenindustrie ankommen? Jawohl, meint Bernstein. Aus drei Gründen.

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