Samstag, 21. September 2019

Schärfere EU-Regeln für Online-Handel Die EU ändert das Online-Bezahlen - was Sie dazu jetzt wissen sollten

Kauf im Internet: Der Online-Handel boomt - demnächst gibt es neue Regeln für das Bezahlen.
imago images / Westend61
Kauf im Internet: Der Online-Handel boomt - demnächst gibt es neue Regeln für das Bezahlen.

EU-Richtlinie. Bei dem Begriff möchten viele am liebsten gleich die Flucht ergreifen. Zu komplex, zu theoretisch, zu weit weg vom täglichen Leben. Und wie die Dinger schon heißen: Wortungetüme mit Dutzenden Silben, mindestens. Das Dumme ist nur: Manche neuen Regeln aus Brüssel verändern unseren Alltag ganz erheblich. Die neue Zahlungsdiensterichtlinie (englisch Payment Services Directive oder PSD2), deren Umsetzung in Deutschland in diesen Tagen viel diskutiert wird, macht da keine Ausnahme. Da ist es besser, man informiert sich rechtzeitig, um nicht später unangenehm überrascht zu werden.

Ursprünglich hatte Brüssel die Zahlungsdiensterichtlinie schon 2007 verabschiedet. Das Regelwerk soll den Zahlungsverkehr europaweit verbessern und durch Berücksichtigung neuer Technologien und Marktteilnehmer (Stichwort Fintechs) den Wettbewerb fördern. Die jüngste, zweite Fassung der Richtlinie, die PSD2, um die es aktuell geht, betrifft jedoch neben der Finanzbranche und dem Einzelhandel insbesondere auch jeden, der zum Einkaufen das Internet aufsucht. Denn die Vorgaben aus Brüssel werden dafür sorgen, dass das Bezahlen in kaum einem Onlineshop künftig noch genauso abläuft wie bisher.

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