Privatisierung in Griechenland Chinesische Reederei Cosco übernimmt Hafen von Piräus

Von mm-newsdesk
Hafen von Piräus: Coso zahlt zunächst 280 Millionen Euro für 51 Prozent. Die Privatisierung in Griechenland kommen dennoch nur schleppend voran

Hafen von Piräus: Coso zahlt zunächst 280 Millionen Euro für 51 Prozent. Die Privatisierung in Griechenland kommen dennoch nur schleppend voran

Foto: George Christakis/ dpa

Die chinesische Großreederei Cosco ist der neue Besitzer des größten griechischen Hafens Piräus. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras, Cosco-Chairman Xu Lirong und der Chef der griechischen Privatisierungsbehörde unterzeichneten am Freitag einen entsprechenden Vertrag.

Demnach erwerben die Chinesen für 280,5 Millionen Euro einen Anteil von 51 Prozent an dem Hafen. Weitere 16 Prozent wandern nach fünf Jahren für 88 Millionen Euro in die Hände des Konzerns, wenn dieser die vereinbarten Investitionen erbracht hat.

Fortschritte bei den Privatisierungen sind eine wichtige Bedingung für das dritte Griechenland-Hilfspaket im Volumen von 86 Milliarden Euro, das die Regierung in Athen mit den internationalen Geldgebern ausgehandelt hat.

Bislang haben die Privatisierungen Einnahmen von lediglich 3,5 Milliarden Euro gebracht. Im Dezember hatte der Flughafenbetreiber Fraport  Verträge zum Betrieb von 14 Regionalflughäfen in Griechenland unterzeichnet.

la/dpa/reuters
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