Montag, 19. August 2019

Ex-Pleitier hat neue Geldgeber - Anlagegelder in Milliardenhöhe Lars Windhorst startet mit neuer Firma durch

Comeback-Kid: Finanzakrobat Lars Windhorst hat neue Investoren gefunden - und gibt seiner Investmentholding Sapinda einen neuen Namen

Der in London und Berlin arbeitende Lars Windhorst (42) startet die nächste Zündstufe als Finanzinvestor. Nach Informationen von manager magazin läuft das Geschäft des ehemaligen Pleitiers, der vor zweieinhalb Jahren Probleme hatte, inzwischen so gut, dass Windhorst neue Geldgeber finden konnte. Offenbar gebietet Windhorsts Investmentfirma zur Zeit über Anlagegelder in Milliardenhöhe. Mit dem Geld will Windhorst nun auch im US-Markt investieren. Demnächst sollen dort drei neue Büros eröffnen.

Zum Zeichen der Neuaufstellung hat Windhorst sein Investmentvehikel Sapinda in Tennor Holding B.V. umbenannt. Auch an dieser Gesellschaft hält er die Mehrheit.

Für das Advisory Board hat Windhorst internationale Investmentprofis verpflichtet, darunter Bruno Crastes, CEO und Co-Gründer von H2O Asset Management, Martin Gilbert, Chairman, Aberdeen Standard Investments, ehemaliger Chef von Intel Capital, Arvind Sodhani oder Marc Lasry, CEO der New Yorker Avenue Capital Group. Einziger Deutscher in dem Gremium ist Hubertus von Grünberg (76), Ex-Verwaltungsratschef von ABB. Windhorst selbst, bislang CEO von Sapinda, ist nun Chairman der neuen Gesellschaft.

Lesen Sie auch: Die wilden Geschäfte des Lars Windhorst

Geführt wird Tennor von Robin Bagchi, bisher Vizechef bei Sapinda. Neu hinzugekommen, in das Management Board ist der Wirtschaftsprüfer Stefan Kindler. Er wird sich um Recht und Compliance kümmern.

© manager magazin 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung