Dienstag, 12. November 2019

Hoffen auf Erholung US-Hedgefonds wetten auf griechische Banken

Beträchtliche Anteile: Der Hedgefonds des US-Milliardärs John Paulson ist bei der griechischen Alpha Bank eingestiegen

US-Hedgefonds investieren einem Medienbericht zufolge aggressiv in Griechenlands Banken. Die Institute verfügten über eine gute Kapitalausstattung, begründet der Milliardär John Paulson. Mit seiner Meinung steht er nicht allein.

Bangalore - Griechische Banken haben einem Zeitungsbericht zufolge starkes Interesse von US-Hedgefonds auf sich gezogen. Der Hedgefonds Paulson & Co des Milliardärs John Paulson und andere Firmen investierten aggressiv in den angeschlagenen Sektor und wetteten damit auf dessen Erholung, berichtete die "Financial Times".

Das Blatt zitierte John Paulson mit den Worten, sein Fonds halte beträchtliche Anteile an der Piraeus Bank und der Alpha Bank. Beide verfügten über eine gute Kapitalausstattung und ein gutes Management und befänden sich auf dem Weg der Besserung.

Wegen des Engagements der Hedgefonds drängen der Zeitung zufolge große Geldhäuser die griechische Regierung, eine Reprivatisierung der Branche zu beschleunigen.

Als weitere Fonds, die stark in griechische Banken investieren, nennt die Zeitung unter Berufung auf nicht näher benannte Kreise Baupost, Eaglevale, Dromeus Capital, Falcon Edge, York Capital und Och-Ziff.

ts/rtr

© manager magazin 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung