Heidelberger Druck "Verwandlung in ein digitales Unternehmen"

Heidelberger Druckmaschinen: Alte Druckwerke als Auslaufmodell - neue Digitaldruckmaschinen sollen bei der Neuaufstellung helfen

Heidelberger Druckmaschinen: Alte Druckwerke als Auslaufmodell - neue Digitaldruckmaschinen sollen bei der Neuaufstellung helfen

Foto: DPA

Der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck  ist mit einem Umsatz- und Ergebnisplus ins Geschäftsjahr 2017/18 gestartet. Vor allem das Geschäft in Westeuropa und China ließ den Umsatz von April bis Juni auf 495 (Vorjahr: 486) Millionen Euro steigen. Der Auftragseingang lag dagegen unter dem Vorjahresniveau.

Das operative Ergebnis (EBITDA) wurde von 1 Million Euro auf 14 Millionen Euro gesteigert, teilte das Unternehmen mit. Damit liege man im Plan, die Jahresziele zu erreichen.

"Wir kommen gut voran, Heidelberg in ein digitales Unternehmen zu transformieren", sagte Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberger Druck. "Im 1. Quartal haben wir erste Erfolge mit unseren neuen Digitaldruckmaschinen und zwei Akquisitionen realisieren können. Wir wollen künftig noch schneller und effizienter werden und bauen dazu die Unternehmensstrukturen weiter um."

Damit unterstreiche das Unternehmen seine Ambitionen, unter dem Motto "Heidelberg goes digital" eine neue Unternehmenskultur zu verankern und auf den Wachstumspfad zurückzukehren.

Der Auftragseingang lag erwartungsgemäß mit 629 Mio. EUR unter dem Vorjahresquartal (804 Mio. EUR), in dem aufgrund der Branchenmesse drupa besonders hohe Bestelleingänge zu verzeichnen gewesen waren. Der Auftragsbestand erhöhte sich gegenüber dem Geschäftsjahresende (497 Mio. EUR) um über 20 Prozent auf 603 Mio. EUR zum 30. Juni 2017.

dpa/ots
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