"Zwerge", Bikini-Damen und eine drohende Millionenklage Hedgefonds-Mann verwüstet 20-Millionen-Dollar-Villa - Job weg

Ausschweifende Party in den Hamptons: Diese Feier zum US-Nationalfeiertag brachte dem Gastgeber eine drohende Millionenklage sowie die Kündigung

Ausschweifende Party in den Hamptons: Diese Feier zum US-Nationalfeiertag brachte dem Gastgeber eine drohende Millionenklage sowie die Kündigung

Foto: Instagram/hwangela90

So etwas gibt es sonst nur in Hollywood-Streifen: In New York hat ein Hedgefonds-Manager den amerikanischen Nationalfeiertag am 4. Juli genutzt, um vor den Toren der Stadt, in den noblen Hamptons, eine ziemlich ausschweifende Party mit rund 1000 Gästen zu feiern. Das Fest scheint dann jedoch ein wenig aus dem Ruder gelaufen zu sein. Am Ende jedenfalls war die 20-Millionen-Dollar-Villa, die der Partylöwe eigens für seine Zwecke über Airbnb angemietet hatte, allem Anschein nach veritabel verwüstet.

Nachdem der Fall inzwischen durch die sozialen Netzwerke ebenso wie durch US-Medien ging, kann der Wall-Street-Mann das Ergebnis seiner Veranstaltung begutachten: Eine 27.000 Dollar Rechnung von Airbnb, eine drohende Millionenklage von Seiten des Eigentümers besagter Villa sowie, quasi als Sahnehäubchen oben drauf, die Kündigung durch seinen Arbeitgeber, die Hedgefonds-Firma Moore Capital Management in New York.

Ein detaillierter Bericht über das Geschehen findet sich in der "New York Post ". Demnach schmiss Hedgefonds-Lenker Brett B. in den Hamptons eine Party für 1000 Leute im besten "Wolf of Wall Street"-Stil, Bikini-Damen, eine Live-Rap-Performance sowie "Zwerge" mit Champagner-Pistolen inklusive.

Die Zeitung hat allerdings auch mit dem Mann gesprochen, dem die Party-Location, eine 14-Schlafzimmer-Villa in Bridgehampton, gehört. Und der ist von dem Event offenbar alles andere als begeistert. Nach Angaben des Eigentümers, der nicht namentlich genannt werden wollte, erschlich sich Brett B. den Zugang zum Anwesen, indem er eine seriöse Fundraising-Veranstaltung zur Unterstützung bedrohter Tiere mit nicht mehr als 50 Gästen ankündigte.

Partylöwe will Airbnb-Rechnung nicht bezahlen

Die einzigen Tiere bei dem Event seien dann jedoch die Leute gewesen, die die Party besuchten, so der Vermieter. Sie hätten sich mit Champagner übergossen und kleinwüchsige Menschen in den Pool geworfen. Dabei waren offenbar zeitweise so viele Leute am Schwimmbecken, dass der Beton an dessen Rand teilweise nachgab und ins Wasser fiel.

Zudem wurde den Angaben zufolge ins Haus eingebrochen, die Einrichtung verwüstet und Kunstwerke gestohlen. Und: "Wir fanden benutzte Kondome", sagt der geschädigte Villenbesitzer.

Nachvollziehbar, dass er sich das nicht gefallen lassen will: Er bereite eine Klage über eine Million Dollar vor, so der Eigentümer zur "New York Post".

Wie CNBC  berichtet, hat inzwischen zudem Moore Capital, Brett Bs. Arbeitgeber, reagiert. Oder besser: Dessen künftiger Ex-Arbeitgeber. Bs. Einschätzung habe nicht mit den Werten des Unternehmens übereingestimmt, heißt es dem Sender zufolge in einem Statement der Firma. "Er ist nicht länger bei Moore Capital Management beschäftigt."

Die Investmentfirma hatte in Folge der Ereignisse laut "Post" bereits 100.000 Dollar für bedrohte Tiere gespendet sowie die Reinigung besagter Villa übernommen.

Party-Host B. indes war den Berichten zufolge für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Er sei zuletzt am Sonntag gesehen worden, wie er mit zwei Kleinwüchsigen Champagner trank. Die 27.000 Dollar Rechnung von Airbnb, so heißt es zudem, will B. wohl nicht bezahlen.

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