Samstag, 18. Januar 2020

mm.de zum Jahresstart: So managen Sie Ihr Leben, Teil IV 10 Fragen zu Geld - und Antworten, die Sie kennen sollten

8. Teil: 7. Wie verhindere ich das Schlimmste?

Sabine Koell

Das Geld ist weg - das dürfte das Schlimmste sein, was dem Anleger und Sparer zustoßen kann. Vorsicht und Selbsterkenntnis können das verhindern helfen. Selbsterkenntnis bedeutet, dass der Anleger seine eigene Risikobereitschaft richtig einschätzt. Und erkennt, ab welchem Risiko es ihm blümerant wird. Höhere Risiken sollte er dann nicht eingehen.

Vorsicht wiederum bedeutet, nicht alles auf ein Pferd zu setzen. Nicht auf eine Aktie, nicht auf eine Anleihe. Und auch nicht auf den einen vermeintlichen Starfondsmanager. Denn auch die können irren. Nicht alle Eier in einen Korb legen. Für diese vermeintliche simple Erkenntnis wurde Harry Markowitz immerhin mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

Man solle, schrieb er freilich in wissenschaftlich klingenden Worten, doch bitte über die verschiedenen Assetklassen streuen, Aktien, Anleihen, Sparbücher und so weiter kaufen. "Und", nicht aber "oder". Fonds können dabei helfen, weil sie ihrerseits eine Vielzahl Papiere bündeln. Entweder aktiv von einem Fondsmanager ausgewählt. Oder passiv (im Fall der Exchange Traded Funds), in dem gleich ein ganzer Börsenindex kopiert wird.

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