Montag, 9. Dezember 2019

Gehälter-Studie Sechsstellige Gehälter sind vor allem Männersache

Bruttogehälter: Diese Arbeitgeber zahlen am meisten
DPA

Jahresgehälter mit sechs Stellen oder darüber sind eher Männersache. Noch nicht einmal jede siebte Fachkraft mit mehr als 100.000 Euro Jahresgehalt ist eine Frau. Das zeigt eine Studie der Stellenbörse Stepstone, die auch verrät, wo Topverdienerinnen die höchsten Vergütungen winken. Für die Studie hat Stepstone rund 200.000 Datensätze ausgewertet.

Wenig überraschend ist, dass Hochschulabschlüsse auf dem Weg zum Topverdienst förderlich sind: Mehr als die Hälfte (51 Prozent) der gut verdienenden Frauen hat der Auswertung zufolge mindestens einen Master- oder Diplomabschluss, rund jede Zehnte (11 Prozent) sogar einen Doktortitel. Rund ein Viertel (26 Prozent) hat keinen akademischen Hintergrund.

Ohne Berufserfahrung selten ein Spitzenverdienst

Je mehr Verantwortung, desto mehr Gehalt: Laut der Analyse sind 83 Prozent der Spitzenverdienerinnen Führungskräfte. Berufserfahrung ist ebenfalls nötig, um die 100.000 Euro-Marke zu knacken: Etwa drei von vier "Großverdienerinnen" (73 Prozent) haben mindestens zehn Jahre Berufserfahrung, weitere 18 Prozent sind seit wenigstens sechs Jahren im Job.

Die höchsten Durchschnittsverdienste der Topverdienerinnen gibt es laut Studie im Bau- und Maschinenbaubereich. Geht es um einen konkreten Jobtitel, stehen weibliche Chief Information Officers (CIO) mit einem Durchschnittsverdienst von 183 000 Euro pro Jahr an der Spitze.

rei/dpa

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