Edelmetalle Goldpreis klettert über 1400 Dollar

Langsame Erholung nach dem Gold-Crash: Spekulationen, dass die Fed ihr Anleihenkaufprogramm doch noch länger laufen lässt, haben den Goldpreis auf 1400 Dollar pro Feinunze getrieben. Das ist der höchste Stand seit drei Monaten.
Goldbarren in einer Bank: Der Wert der Reserven zieht schön langsam wieder an

Goldbarren in einer Bank: Der Wert der Reserven zieht schön langsam wieder an

Foto: AP

London - Der Goldpreis  ist am Montag erstmals seit Anfang Juni wieder über die Marke von 1400 US-Dollar gestiegen. Am frühen Morgen erreichte der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) in der Spitze 1.406,01 Dollar. Das ist der höchste Stand seit dem 7. Juni.

Experten erklärten die Kauflaune am Goldmarkt mit zuletzt unerwartet schwachen Konjunkturdaten aus den USA. Am vergangenen Freitag meldete die US-Regierung einen Einbruch bei den Verkäufen neuer Häuser. Die enttäuschenden Daten lösten am Markt Spekulationen aus, dass die Fed ihre milliardenschweren Anleihekäufe später drosseln könnte als bisher angenommen. Die meisten Experten hatten zuletzt im September mit einem ersten Einschnitt beim Anleihekaufprogramm gerechnet.

Gold wird von vielen Anlegern als Inflationsschutz gesehen. Ende Juni war der Goldpreis nach ersten Hinweisen der US-Notenbank auf ein Auslaufen der Anleihekäufe auf etwa 1180 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Sommer 2010 eingebrochen.

wed/dpa
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