Montag, 22. Juli 2019

Finanzaufsicht Die gefährlichsten Versicherer

3. Teil: AIG - schon mal mit viel Geld gerettet

AIG: Die USA mussten im Jahr 2008 den Versicherungsriesen AIG vor der Pleite retten. Netto 85 Milliarden Dollar pumpte der Staat in das Unternehmen, das sich mit der Absicherung fauler Hypothekenpapiere verspekuliert hatte. Der Rettungseinsatz im Jahr 2008 war mit 182 Milliarden Dollar der größte in der US-Wirtschaftsgeschichte. AIG erwirtschaftet mittlerweile wieder Milliardengewinne. Das Engagement hat sich für den Staat ausgezahlt. Der Rückzug aus dem verstaatlichten ehemaligen größten Versicherungskonzern spülte einen Gewinn in die Staatskassen.

AIG mit Sitz in New York lieferte im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von umgerechnet 2,6 Milliarden Euro ab. Der Umsatz belief sich auf umgerechnet 50,1 Milliarden Euro. Das verwaltete Vermögen gibt der Konzern in seinem Geschäftsbericht mit 377 Milliarden Dollar (287 Milliarden Euro) an. Das Unternehmen zählt 63.000 Mitarbeiter und hat aktuell einen Börsenwert von umgerechnet 53 Milliarden Euro.

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