Sonntag, 25. August 2019

Börsenprofi Thomas Grüner über 2015 Vorgezogener Dax-Rückblick mit Aha-Effekten

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Anfang November auf Platz 1 der Dax-Rangliste für 2015: Fresenius

Selbst nach der scharfen Korrektur im August kommt der Gesundheitskonzern auf eine erstaunliche Wertentwicklung von knapp 60 Prozent. Die kürzlich veröffentlichten Unternehmenszahlen unterstützen den positiven Verlauf der Fresenius-Aktie Börsen-Chart zeigen. Der Umsatz stieg für die ersten drei Quartale um 22 Prozent und der operative Gewinn legte um 28 Prozent zu. Dass die Luft noch nicht raus ist, zeigt die Anhebung der Prognose für das Gesamtjahr 2015.

Zum starken Wachstum haben alle vier Kernsegmente beigetragen, insbesondere der Unternehmensbereich Kabi. Das Infusionsgeschäft bei Kabi hat sich dank neuer Produkteinführungen und Lieferengpässe der US-Wettbewerber besser als erwartet entwickelt und führte damit zu einer Anhebung des Jahresausblicks.

Thomas Grüner
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    Thomas Grüner ist Gründer und Vice Chairman des Vermögensverwalters Grüner Fisher Investments (www.gruener-fisher.de) mit Sitz in Rodenbach bei Kaiserslautern.
Auch der größte Klinikbetreiber Deutschlands, Fresenius Helios, hat sich mit einem Wachstum des operativen Gewinns von 12 Prozent erfreulich entwickelt. Die Kliniksparte macht hinsichtlich der Integration der von Rhön-Klinikum erworbenen Kliniken weitere Fortschritte und es werden keine zusätzlichen Integrationskosten erwartet.

Der umsatzstärkste Unternehmensbereich, Fresenius Medical Care Börsen-Chart zeigen, wächst weiterhin im Kernmarkt Nordamerika und verzeichnete für die ersten drei Quartale ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 13 Prozent. Eine sich fortschreitende Euro-Schwäche könnte sich positiv auf das kommende Geschäft auswirken.

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