Dienstag, 17. September 2019

Börsenkurse der Woche Überraschen Sie uns, Herr Grüner!

6. Teil: Euro-Kurs - Fluchtanleger machen Verluste

manager magazin online / Foto: AFP

Der Euro konnte im Jahr 2013 im Vergleich zum US-Dollar ca. 5 Prozent zulegen. Analysten hatten eher mit einer Seitwärtsbewegung gerechnet. Auch im Vergleich zu anderen repräsentativen Weltwährungen zeigte die europäische Gemeinschaftswährung Stärke. Geprägt wurde das Jahr 2013 von Ängsten und Sorgen um die Notenbanken und zusätzlichen politischen Eingriffen, die die eigene Währung bewusst schwächen sollten. Zu Beginn des Jahres wurde in diesem Zuge der sogenannte "Währungskrieg" thematisiert.

Was für das Jahr 2013 jedoch bleibt, ist lediglich das Zeichen einer fortgesetzten europäischen Erholung. Anleger, die auf "Fluchtwährungen" wie Norwegische Krone oder Australischen Dollar gesetzt haben, müssen Währungsverluste im Bereich von 10 Prozent hinnehmen. Langfristig orientierte Anleger sehen diese kurzfristigen - schwer zu prognostizierenden! - Schwankungen allerdings gelassen: Langfristig sind Währungsrelationen nahezu ein Nullsummenspiel.

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