Donnerstag, 5. Dezember 2019

Autohersteller stockt Bestellungen auf BMW kauft Batterienzellen bei CATL und Samsung im Wert von 10 Milliarden Euro

BMW i8: 10 Milliarden Euro für Batteriezellen von CATL und Samsung bis 2031
Sebastian Willnow / picture alliance / dpa
BMW i8: 10 Milliarden Euro für Batteriezellen von CATL und Samsung bis 2031

Der bayerische Autohersteller BMW Börsen-Chart zeigen baut die Zusammenarbeit mit seinen Batteriezellen-Lieferanten Samsung und dem chinesischen Batterienzellen-Hersteller CATL kräftig aus und sichert sich zusätzliche Volumina im Wert von mehreren Milliarden Euro.

Das für die Jahre 2020 bis 2031 geplante Auftragsvolumen für den chinesischen Hersteller CATL steigt von 4 Milliarden auf 7,3 Milliarden Euro, wie der Autohersteller am Donnerstag in München mitteilte. Damit sichert sich BMW langfristig die nötigen Komponenten für seine Elektroauto-Offensive.

Mit Samsung SDI wurde demnach ein neuer Vertrag im Wert von 2,9 Milliarden Euro für die Jahre 2021 bis 2031 abgeschlossen. Mit den neuen Verträgen sichere man langfristig den Bedarf an Batteriezellen, sagte Einkaufsvorstand Andreas Wendt.

Kobalt aus Australien und Marokko, Lithium aus Australien

Eine wachsende Rolle spielt für BMW der Einkauf der Rohstoffe. Ab 2020 will das Unternehmen Lithium und Kobalt selbst beziehen und den Herstellern der Batteriezellen zur Verfügung stellen. Kobalt soll dann nur noch aus Minen in Australien und Marokko stammen, Lithium unter anderem aus Australien. Dabei gehe es um die Einhaltung von Umweltstandards und Menschenrechten, hieß es.

Vor allem Kobalt ist ein für die Elektromobilität wichtiger, aber problematischer Rohstoff. Abgebaut wird das Mineral hauptsächlich in der Demokratischen Republik Kongo - oft unter menschenunwürdigen Bedingungen.

la/dpa

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