Horten Verkauf ist geplatzt

Mehrere Interessenten haben ein Übernahmeangebot für die frühere Kaufhaus-Kette abgegeben. Doch der Verkauf ist geplatzt. Niemand wollte die verlangten 1,5 Milliarden Mark zahlen.

Düsseldorf - Der Horten-Verkauf ist nach zähen Verhandlungen nun doch geplatzt. Franz Lucien Mörsdorf, Managing Director der Asset Immobilien GmbH, sagte dem "Handelsblatt", die für 97 Prozent der Anteile verlangte Summe von 1,5 Milliarden Mark, sei nicht geboten worden.

Übernahmeangebote hatten zuletzt Credit Suisse First Boston, die Westdeutsche Immobilienbank und die Hamburger HBAG abgegeben.

Zahlreiche Immobilien stehen zum Verkauf

Das Horten-Portfolio umfasst 36 Einzelhandelsimmobilien in guten innenstädtischen Lagen, die derzeit vom Kaufhof Warenhauskonzern genutzt werden sowie die Horten-Hauptverwaltung mit 40.000 Quadratmetern vermietbarer Bürofläche.

Die Metro hatte als ehemlige Horten-Eigentümerin die Immobilien ausgegliedert. Das operative Handelsgeschäft wurde auf Kaufhof übertragen. Seitdem ist Horten eine reine Immobilienbesitz-Aktiengesellschaft.

Die den Verkauf betreuende Immobilienverwaltung erklärte, man wolle sich nun um die Realisierung anderer Verwendungsmöglichkeiten bemühen.