Procter & Gamble Gewinnt Markenpiraterie-Prozess

Der US-Konzern hat vor einem Gericht in Schanghai einen Prozess um illegalen Wettbewerb gewonnen. Das Gericht untersagte in dem wegweisenden Urteil einer chinesischen Firma die Nutzung eines P&G-Warenzeichens.

Schanghai - Der Markenartikelriese Procter & Gamble (P&G) hatte dagegen geklagt, dass ein Schanghaier Unternehmen eines seiner eingetragenen Warenzeichen ("Safeguard") als Name einer Website nutzte und damit unrechtmäßig von der Popularität der Marke profitierte.

Wie die Zeitung "Shanghai Daily" berichtet, folgte das Gericht der Auffassung des US-Konzerns - und fällte damit im ersten ersten Prozess der Stadt um illegalen Wettbewerb ein möglicherweise bahnbrechendes Urteil. Ausländische Firmen betrachten den mangelnden Schutz geistigen Eigentums sowie die schwierige juristische Durchsetzung von Urheberrechten als eines der größten Probleme auf dem chinesischen Markt.

China hat auch mit Blick auf den baldigen Beitritt des Landes zur Welthandelsorganisation WTO deutliche Verbesserungen auf diesem Gebiet zugesagt.