Olympia Größtes Webereignis aller Zeiten

Die Wettkämpfe in Downunder entwickeln sich zum größten Internetereignis aller Zeiten. Sechs Tage vor dem Ende der Spiele ist die offizielle Website der Olympischen Spiele bereits 7,2 Milliarden Mal angeklickt worden.

Sydney - Die Zahl der Abrufe übertreffe bereits bei weitem die ursprünglichen Schätzungen von 6,5 Milliarden, sagte ein Sprecher des Software-Konzerns und Olympia-Sponsoren IBM.

Der enorme Zuspruch von Olympics.com  macht die Spiele von Sydney zum meistverfolgten Internetereignis aller Zeiten. Es wird angenommen, dass die Zeitverschiebung zwischen Sydney und Europa und den USA den enormen Zuspruch der Website mit bedingt. Wer in der westlichen Hemisphäre Nachrichten und Ergebnisse aus Sydney erfahren will, loggt sich lieber im Internet ein, als verspätete Fernsehübertragungen abzuwarten.

Ergebnisse in Echtzeit

Nach Einschätzung des IBM-Sprechers ist die Internetseite so attraktiv, weil sie die Ergebnisse von elf Sportarten in Echtzeit bekannt gibt. "Wenn beim Basketball Punkte erzielt werden, erscheint der neue Punktestand sogleich auf dem Bildschirm", so der Sprecher. Dies mache die Site zum Beispiel für Menschen an der amerikanischen Ostküste interessant, die zeitlich 15 Stunden hinter den Sportereignissen in Sydney zurücklägen.

IBM hatte mit dem Zählen der Abrufe auf der Site beim Start des olympischen Fußballturniers zwei Tage vor der Eröffnung der Spiele begonnen. Der Konzern richtete überdies die Web Site www.IBM.com/fanmail ein, über die Fans an alle 10.500 Athleten der Spiele E-Mails senden können.

Bei den Winterspielen in Nagano 1998 hatte die olympische Internetseite nur 634 Millionen Abrufe erzielt, bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996 waren es 187 Millionen.