Unisphere Siemens-Tochter wird für die Nasdaq fit gemacht

Siemens hat bei den Börsengängen seiner Konzern-Töchter bislang gut verdient. Nun wird der amerikanische Netzwerk-Anbieter für die Nasdaq vorbereitet. Dabei sollten über 160 Millionen Dollar in die Kassen gespült werden.

New York - Die Siemens-Tochter Unisphere Networks strebt an die Nasdaq. Das Unternehmen will zunächst 8,5 Millionen Aktien zum Preis von etwa 20 bis 22 Dollar an die Börse bringen.

Der in Chelmsford (US-Bundesstaat Massachusetts) angesiedelte Anbieter von Netzwerk-Produkten für Kommunikationsanbieter teilte mit, er rechne mit Reinerlösen von 163,8 Millionen Dollar aus dem Börsengang. Ein Termin für den geplanten Gang an die US-Technologiebörse Nasdaq wurde nicht bekannt gegeben.

Bereits im September wurde der Unternehmensname auf Unisphere Networks von Unisphere Solutions geändert.

Nach dem Börsengang wird Unisphere Networks 98,7 Millionen außenstehende Aktien haben. Das Unternehmen will die Einnahmen aus dem IPO für allgemeine Zwecke und als Betriebskapital einsetzen.

Unisphere gehört zur Siemens-Tochter Siemens Corp, deren Anteil sich durch die Aktienplatzierung auf 87 Prozent von 95,5 Prozent verringert.