Lambda Börsenstart mit 60 Prozent Zeichnungsgewinn

Der Laserhersteller hat in einem schwierigen Umfeld einen erfolgreichen Börsengang geschafft und Zeichnern Gewinne von 60 Prozent beschert.

Frankfurt am Main - Die Aktien der Lambda Physik sind am Donnerstag mit einem Zeichnungsgewinn von 60 Prozent bei 56 Euro in den Handel am Neuen Markt gestartet. Der Ausgabepreis der Aktien des Göttinger Laserherstellers lag bei 35 Euro am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne.

Im bisherigen Handel schwankten die Papiere in Frankfurt zwischen 55 und 63,50 Euro.

Die derzeit schwierige Börsensituation hat Marktbeobachtern zufolge auf den Kurs gedrückt. Am Mittwoch wurden im Handel per Erscheinen noch rund 75 Euro pro Papier bezahlt.

Emittiert wurden bis zu 3,4 Millionen Stückaktien - von denen 3,25 Millionen aus einer Kapitalerhöhung und 150.000 Aktien aus dem Besitz des Altaktionärs und Unternehmensgründers Dirk Basting stammten.

Zu dem Konsortium gehören unter Führung der UBS Warburg die Commerzbank, die Bank Vontobel und SPK Göttingen

Im Jahr 1999 erzielte Lambda mit weltweit 360 Mitarbeitern einen Umsatz von 69 Millionen Euro. Das Unternehmen hat sich erst im April in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Die Lambda Physik ist eine Tochtergesellschaft der an der Nasdaq gelisteten Coherent. Coherent hält seit 1981 80 Prozent der Anteile. Die übrigen 20 Prozent gehören dem Gründer und Vorstandsvorsitzenden Dirk Basting.

Das 1971 gegründete Unternehmen zählt nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung so genannter gepulster UV-Laser.