Hunzinger Firmengründer schließt Verkauf nicht aus

Der in die Krise geratene Frankfurter PR-Unternehmer Moritz Hunzinger schließt nach Informationen des manager magazin einen Verkauf des Neue-Markt-Unternehmens nicht mehr aus. Ein Interessent ist bereits gefunden.

Frankfurt am Main - Er habe kein Problem damit, wenn seine Firma einmal einen anderen Namen trage, sagte Hunzinger dem manager magazin.

In England hat sich bereits ein Interessent gefunden: Lord Bell, Chef der PR-Firma Bell Pottinger, einer der größten Agenturen des Landes. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe, die am Freitag (22. September) erscheint.

Bell verhandelt mit dem Chef der Hunzinger Information AG derzeit über das finanzielle Ausmaß des Engagements der Briten bei dem Neue-Markt-Unternehmen. Der Firmengründer ist bereit, alle Varianten einer Beteiligung "oberhalb der losen Partnerschaft" einzugehen.

Der schillernde Öffentlichkeitsarbeiter Hunzinger war jüngst wegen seines gescheiterten Privatinvestments bei der MBB Security Cars in die Schlagzeilen geraten. Es hat ihn mindestens 25 Millionen Mark gekostet.

Zudem treffen den Unternehmer, dessen Ergebnis im ersten Halbjahr um 300 Prozent auf minus 5,6 Millionen Mark eingebrochen ist, die Investitionskosten seines neuen Bürohauses und die Akquisition der Hamburger Bildagentur Action Press.