Donnerstag, 18. Juli 2019

Kurssprung Burger King verkauft deutsche Filialen

Firmenschild in den USA: Burger King gibt seine Restaurant in Deutschland in andere Hände

Der Bulettenbrater Burger King verkauft sein komplettes Filialnetz in Deutschland. Die insgesamt 91 Niederlassungen gehen an zwei langjährige Geschäftspartner, die damit künftig stark expandieren sollen. Die Aktie macht einen Sprung nach oben.

Frankfurt am Main - Die Aktie von Burger King hat am Freitag einen Kurssprung hingelegt. Am frühen Nachmittag lag das Papier mit knapp 4 Prozent im Plus bei 13,95 Euro.

Die Schnellrestaurantkette hatte zuvor bekannt gegeben, dass sie ihre 91 eigenen Filialen in Deutschland verkauft. Die Burger King GmbH werde an die Yi-Ko Holding verkauft, die dem langjährigen Franchisenehmer Ergün Yildiz und dem Russen Alexander Kolobov gehört, teilte der US-Konzern in der Nacht zum Freitag mit.

Kolobov hatte mit Burger King in Russland in den vergangenen drei Jahren kräftig expandiert. Yildiz und Kolobov sollen auch in Deutschland auf Wachstumskurs gehen: Sie haben sich verpflichtet, binnen fünf Jahren weitere Filialen zu eröffnen und 57 bestehende zu renovieren.

Insgesamt betreiben mehr als 160 Franchisenehmer rund 700 Burger-King-Restaurants in Deutschlands. Deutschland ist damit nach den USA der zweitgrößte Markt für den McDonalds-Rivalen. Burger King gehört mehrheitlich dem Finanzinvestor 3G Capital.

cr/rtr

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