Internolix Großer Partner für den Börsenflop

Firmengründer Luigi Carlo De Micco baut das Netz seiner Vertriebspartner weiter aus. Zusammen mit IBM soll der Aktienkurs des Börsenflops beflügelt werden.

Limburg - Internolix hat mit IBM eine E-Business-Vertriebsallianz geschlossen. Der Computer-Riese soll künftig die Online-Shops der "Internolix Professional Line" als Teil seiner Mittelstands-Lösungen vermarkten.

Ob Internolix mit der Kooperation seinen Börsenkurs wieder über den Emissionspreis von 35 Euro treiben kann, ist fraglich. Das Unternehmen schreibt noch immer tiefrote Zahlen und peilt erst für das Jahr 2003 die Gewinnzone an. Nach Bekanntgabe des IBM-Deals hat die Aktie kurzfristig zu einem Kurssprung von 17 Prozent auf 24 Euro angesetzt.

Am kommenden Dienstag gibt Internolix seine Halbjahreszahlen bekannt. Zwar sollen die Planzahlen angehoben werden, doch wird nicht mit einem deutlich besseren Ergebnis gerechnet.

Der Software-Hersteller bietet seine Produkte als Standardlösung an. Üblich sind im E-Commerce-Bereich Projektlösungen. Dabei konzentriert sich das Unternehmen auf den Verkauf von Lizenzen seiner Produkte und hat bereits namhafte Partner ins Boot geholt, wie Microsoft, Swisslog, Debitel und die Software AG.

Laut Internolix können IBM-Kunden künftig die Online-Shops in den Versionen Small, Medium und Large Business im Paket mit den Netfinity Servern von IBM für die Betriebssystem-Plattformen Windows NT/2000 und Linux erwerben. Dies gelte ab dem 4. Quartal auch für die RS 6000 Unix Server.