Analysten Empfehlungen vom Vormittag

Lehman Brothers hebt das Kursziel für Merck auf 41 Euro an. Kant stuft CE Consumer auf "Übergewichten". J.P. Morgan empfiehlt Celanese als "Kauf". M.M. Warburg rät, MLP zu kaufen und hebt das Kursziel auf 215 Euro an.

Frankfurt am Main - Lehman Brothers hat das Kursziel für Merck (659 990) auf 41 Euro (aktuell 37 Euro) von zuvor 35 Euro angehoben. Der Analyst geht davon aus, dass der zuletzt gültige 25-prozentige Discount beim Kurs-Gewinn-Verhältnis zum europäischen Markt sich nun verkleinern werde.

Zudem sei die mit Novartis vereinbarte Marketingkooperation für Starlix und Glucophage sehr positiv, da die beiden Medikamente sich gegenseitig ergänzten. Der Schritt sei ein Zeichen dafür, dass das neue Management Änderungen herbei führen könnte. Die Einstufung der Aktie auf "Neutral" wird bestätigt.

CE Consumer: Globale Positionierung / "Übergewichten" (Kant)

Kant hat CE Consumer (508 220) auf "Übergewichten" eingestuft. Mit der Akquisition der amerikanischen SND Corporation steige das Unternehmen für elektronische Bauelemente in die Liste der drei weltgrößten Chip Broker auf, heißt es.

CE Consumer habe sich damit "global äußerst aussichtsreich" positioniert. Die Gesellschaft erwerbe zunächst 51 Prozent des Kapitals der SND und plane die Erhöhung seiner Anteile auf 100 Prozent in den kommenden drei Jahren.

Celanese: Robuste Zahlen / "Kauf" (J.P. Morgan)

J.P. Morgan senkt die Gewinnschätzungen für Celanese (575 300). Für das Jahr 2000 wird die Schätzung um 49 Prozent auf 0,50 Euro und für 2001 um 17 Prozent auf 1,90 Euro zurückgenommen.

Die Reduzierung erkläre sich im Wesentlichen aus außerordentlichen Faktoren wie Start-Up-Kosten und Restrukturierungsaufwendungen, heißt es. Die am Vortag gemeldeten Zweitquartalsergebnisse bezeichnet das Investmenthaus als "robust". Das Anlageurteil lautet weiterhin "Kauf".

MLP: Kursziel 215 Euro / "Kauf" (M.M. Warburg)

M.M. Warburg hat am Dienstag das Kursziel für die Aktien von MLP (656 990) auf 215 Euro (aktuell 160 Euro) angehoben. Zur Begründung verweisen die Analysten auf das über den Erwartungen ausgefallenen Halbjahresergebnis.

Zudem profitiere der Finanzdienstleister von der Steuerreform, und die Aktie sei ein Anwärter auf einen Platz im Dax. Die Analysten bekräftigen zugleich die Einstufung der Aktie als "Kauf".

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