Viag Interkom Will Ausrüster in UMTS-Risiko einbeziehen

Der Netzbetreiber will im Falle eines UMTS-Lizenzerwerbs seine Ausrüster in das Risiko einbeziehen. Es sei nicht einzusehen, dass die Netzbetreiber allein das Risiko des Zukunftsmarktes trügen, sagte ein Sprecher.

Mainz - Viag Interkom werde seine Lieferanten durch langfristige Verträge binden, sagte der Sprecher. Zumindest ein Teil der vertraglichen Zahlungen an die Infrastrukturanbieter solle vom Erfolg des UMTS-Betriebes abhängig sein. Exklusivverträge werde Viag Interkom nicht eingehen, fügte der Viag-Interkom-Mann hinzu.

Durch solche langfristigen Verträge würde die Gefahr von Lieferschwierigkeiten beim Netzaufbau vermindert. Wenn 60 Betreiber in Europa gleichzeitig Infrastruktur installierten, seien "Engpässe so sicher wie das Amen in der Kirche", sagte der Sprecher.

Langfrist-Partnerschaften machten es weniger wahrscheinlich, dass ein Lieferant bei einem Großauftrag von anderer Seite Kapazitäten zu Ungunsten von Viag Interkom umschichte.

Die notwendigen Investitionen für den Aufbau eines UMTS-Netzes bezifferte der Sprecher auf rund zehn Milliarden Mark.

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