Analysten Empfehlungen am Nachmittag

Die Deutsche Bank stuft Evotec auf "Strong Buy" hoch und gibt ein Kursziel von 129 Euro an. Lehman Brothers empfiehlt Telefonica als "Kauf" mit einem Kursziel von 36 Euro. Commerzbank Securities rät, UBS zu reduzieren. Außerdem: HSBC und EON.

Frankfurt am Main - Deutsche Bank stuft Evotec (566 480) nach Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Halbjahr auf "Strong Buy" von "Buy" herauf. Die Deutsche Bank legt das Kursziel auf 129 Euro (aktuell 80 Euro) fest. Umsatz und Nettoverlust seien besser ausgefallen als prognostiziert. Zu den guten Zahlen komme noch die "strategisch wichtige" Akquisition von OAI, die einiges Wachstumspotential erwarten lasse.

Telefonica: Kursziel 36 Euro / "Kauf" (Lehman Brothers)

Lehman Brothers senkt das Kursziel für Telefonica (869 961) leicht und sieht den Kurs zum Jahresende nunmehr bei 36 Euro (aktuell 23 Euro). Zuvor waren 38 Euro erwartet worden.

Zur Begründung verweisen die Analysten auf die in den Jahren 2001 und 2002 erwarteten Preissenkungen, die wahrscheinlich drastischer ausfielen, als bislang angenommen. Das Anlageurteil bleibt auf "Kauf". Der Wert habe ein Aufwärtspotenzial von etwa 60 Prozent, heißt es weiter.

HSBC: Kursziel 1000 Pence / "Outperform" (MSDW)

Morgan Stanley Dean Witter (MSDW) hebt das Kursziel für HSBC (811 510) auf 1000 von 875 Pence (aktuell 920 Pence, London) an. Das Anlageurteil wird mit "Outperform" bestätigt.

EON: Konzentration auf das Kerngeschäft / "Akkumulieren" (BGB)

Die Bankgesellschaft Berlin (BGB) empfiehlt den Energieriesen EON (761 440). Mit dem Verkauf der Elektroniksparte konzentriere sich das Unternehmen auf sein Kerngeschäft, begründeten die Analysten ihren Rat "Akkumulieren". Der Preis von 2,6 Milliarden Euro schaffe dem Düsseldorfer Unternehmen Mittel, um verstärkt im Versorgungsbereich zu expandieren.

UBS: Kursziel 220 SFR / "Reduzieren" (Commerzbank Securities)

Commerzbank Securities hat UBS (914 830) mit "Reduzieren" eingestuft. In ihrer Ersteinstufung gab Commerzbank Securities ein Kursziel von 220 Schweizer Franken (SFR) (aktuell 249 Schweizer Franken, Zürich) an.

Zur Begründung hieß es, das Schweizer Bankhaus verfüge zwar über einen äußerst profitablen Kundenstamm, die Gewinne aus dem Neukundengeschäft seien aber wesentlich geringer. Nach Ansicht der Commerzbank Securities haben mehrere strategische Initiativen der UBS in der Vergangenheit zu keinem nachhaltigen Mehrwert für die Aktionäre geführt.

Dies werde sich voraussichtlich auch bei dem jüngsten Schritt, der Übernahme des US-Bankhauses PaineWebber, wiederholen.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.