Pixelpark Kehrt in Gewinnzone zurück

Der Internet-Dienstleister hat sich wieder in die Gewinnzone vorgearbeitet. Die Aktie reagierte mit einem Kurssprung. Doch die Luft für Firmen-Chef Paulus Neef und die deutsche Multimedia-Branche wird dünner.

Berlin - Nach vorläufigen Zahlen betrug das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITA) im letzten Quartal des Geschäftsjahres 1999/2000 0,2 Millionen Euro. Dies liege deutlich über den Erwartungen, teilte Pixelpark am Donnerstag mit.

Für das Gesamtjahr muss Firmen-Chef Paulus Neef dagegen tiefrote Zahlen hinnehmen. Den Angaben zufolge erwirtschaftete der Multimedia-Dienstleister einen vorläufigen EBITA-Verlust von 6,6 Millionen Euro.

Die Gesamtleistung - Umsatz plus Bestandsveränderungen und Forschungszuschüsse aus EU-Projekten - hat sich 1999/2000 auf 69,6 Millionen Euro nahezu verdreifacht. Zum Ergebnis im vierten Quartal hätten alle operativen Aktivitäten in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und Großbritannien positiv beigetragen.

Pixelpark verwies darauf, dass die beiden jüngsten Übernahmen, das Beratungsunternehmen ZLU und der IT-Dienstleister K2, in den Zahlen noch nicht enthalten sind. Sie wirkten sich nochmals positiv auf Gesamtleistung und Ergebnis aus. Inklusive der zwei Akquisitionen beschäftigt Pixelpark mehr als 900 Mitarbeiter.

Der seit vergangenem Herbst am Neuen Markt notierte Internet-Dienstleister hatte damit gerechnet, erst im Geschäftsjahr 2000/2001 wieder die Gewinnzone zu erreichen. Im ersten Halbjahr 1999/2000 war das Unternehmen bei deutlich höherem Umsatz tiefer ins Minus gerutscht. Größter Aktionär ist der Bertelsmann-Konzern.