DaimlerChrysler Sparen bei den Stabsstellen

Nach den Werken nimmt sich der Autobauer die Zentralen vor: In Stuttgart und Auburn Hills sollen Berichten zufolge rund 1000 Stabsstellen abgebaut werden. Die Vorschläge von Roland Berger kamen nicht durch.

Stuttgart - DaimlerChrysler plant nach einem Bericht des Hamburger Magazins "Stern", in den zentralen Verwaltungsbereichen 25 Prozent bei den Sach- und Gemeinkosten einzusparen.

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Damit sollen in den nächsten zwei Jahren 2,5 Milliarden Euro eingespart werden, heißt es unter Bezug auf den Betriebsrat. Der Vorstand habe in seiner letzten Sitzung den Vorschlag zur Kosteneinsparung, der von der Unternehmensberatung Roland Berger vorgelegt wurde, nicht angenommen und die betroffenen Vorstands-Bereiche selbst mit der Ausarbeitung eines Konzepts beauftragt.

Nach den Werken sind jetzt die Zentralen dran

Begründet wird die Maßnahme damit, dass nach Kostenreduktionen in den Werken nun auch die Zentralen in Stuttgart und Auburn Hills an der Reihe seien. Betroffen von dem Kostensenkungsprogramm sind laut "Stern" etwa 5300 Angestellte unter anderem in den Stabsstellen des Vorstands, im Personalwesen, Gehaltsabrechnung, Vertrieb sowie im früheren Unternehmensbereich Mercedes-Benz.

Der Betriebsrat befürchte, dass bis zu 1000 Stellen abgebaut werden. Die Betriebsvereinbarung, diebetriebsbedingte Kündigungen ausschloss, laufe Ende des Jahres aus.

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