Donnerstag, 24. Oktober 2019

Schuldenabbau IVG verkauft zwei Allianz-Gebäude an Fonds

IVG-Zentrale in Bonn: Der Immobilienkonzern hat Schuldensorgen

Der Immobilienkonzern IVG hat zwei Allianz-Bürohäuser aus dem eigenen Bestand in einen geschlossenen Fonds gepackt. Den Verkaufserlös braucht das Unternehmen dringend, um seinen Schuldenberg abzubauen.

Hamburg - Der Immobilienkonzern IVG Börsen-Chart zeigen kommt mit seiner Entschuldung voran. Zwei von der Allianz Börsen-Chart zeigen als Rechenzentrum und Verwaltungsgebäude genutzte Büroimmobilien in Unterföhring bei München seien für 315 Millionen Euro an einen eigens dafür von der IVG gegründeten geschlossenen Fonds verkauft worden, teilte das Bonner Unternehmen am Montag mit.

Damit muss die IVG für das einst vom Versicherer Allianz übernommene Büroimmobilienpaket in mehreren Großstädten 2015 nur noch 584 Millionen statt 904 Millionen Euro refinanzieren. Die IVG kämpft derzeit mit ihrem Schuldenberg von insgesamt rund fünf Milliarden Euro. Bis Ende 2014 sollen durch den Verkauf von weiteren Unternehmensteilen 1,3 Milliarden Euro an Bankschulden abgebaut werden.

Noch in diesem Jahr will der neue Vorstandschef Wolfgang Schäfers 550 Millionen Euro tilgen, unter anderem durch den Verkauf von sieben unterirdischen Öl- und Gas-Speichern (Kavernen). Diese sollen Ende des Monats an den eigenen IVG Kavernenfonds gehen.

cr/rtr

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