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Vorstandsgehälter: Die 10 Topverdiener Europas

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Vorstandsgehälter Chefgehälter steigen schneller als Gewinne

Die Konzernchefs von Volkswagen, Deutscher Bank und Daimler sind Deutschlands am besten bezahlte Topmanager des Jahres 2011. Die 30 Dax-Konzerne zahlen ihren Vorständen insgesamt 581 Millionen Euro. Ein Überblick.

Hamburg - Mit VW-Chef Martin Winterkorn (17,7 Millionen Euro, Platz 1), Josef Ackermann (9,36 Millionen Euro, Platz 7), der scheidenden Nummer eins der Deutschen Bank , und Daimler-Lenker Dieter Zetsche (8,654 Millionen Euro, Platz 10) gehören die Spitzenmanager dreier deutscher Konzerne zu den europäischen Spitzenverdienern des Jahres 2011.

Dies ist das Ergebnis der großen Untersuchung zur Entwicklung der Vorstandsgehälter, die manager magazin gemeinsam mit Professor Joachim Schwalbach von der Berliner Humboldt-Universität durchgeführt hat und die in der am Freitag (25. Mai) erscheinenden Ausgabe veröffentlicht wird.

Auch auf den darauffolgenden Rängen sind deutsche Manager gut vertreten. Unmittelbar hinter Daimler-Chef Zetsche folgt auf Rang 11 Siemens-Vormann Peter Löscher mit 8,63 Millionen Euro.

Mathias Döpfner, Primus des Springer-Verlages liegt mit 8,5 Millionen Euro auf Platz 13. Jürgen Großmann, die scheidende Nummer eins von RWE , rangiert mit 8,41 Millionen Euro auf Rang 14.

Insgesamt zahlten die 30 Dax-Konzerne ihren Vorständen rund 581 Millionen Euro. Die Vorstandsvorsitzenden der deutschen Konzernoberliga kamen 2011 im Schnitt auf ein Jahresgehalt von 5,1 Millionen Euro und verdienten damit 260.000 Euro mehr als im Boomjahr 2007.

Damals hatten die 30 Dax-Unternehmen ihren Aktionären allerdings noch Gewinne von insgesamt 73 Milliarden Euro präsentiert. 2011 waren es dagegen nur knapp 62 Milliarden Euro.

Überblick: Die europäischen Spitzenverdiener

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