Beiersdorf Stabiler Wachstumskurs

Die Asienkrise hinterläßt zwar Spuren in der Bilanz - aber nur geringfügig.

Hamburg - Der Hamburger Beiersdorf-Konzern hatte in den ersten neun Monaten dieses Jahres geringfügig unter den Krisen in Asien und Rußland zu leiden. Dennoch bleibt der Konzern auf einem stabilen Wachstumskurs. Das geht aus einem Zwischenbericht an die Aktionäre vom Montag hervor.

Der Umsatz stieg in Jahresfrist um 4,2 Prozent auf knapp fünf Milliarden Mark. "Der von uns prognostizierte Umsatz von 6,5 Milliarden Mark für das Gesamtjahr 1998 kann in den letzten Monaten dieses Jahres durch die Abschwächung des US-Dollar noch beeinträchtigt werden", heißt es. Da die Ergebnisse der Sparten sich positiv entwickelten, erwartet der Vorstand, den vorhergesagten Jahresgewinn von etwa 265 Millionen Mark auch zu erreichen.

Hauptwachstumsregion für den Konzern war Europa (ohne Deutschland) mit plus 11,8 Prozent. Dagegen waren die Märkte in asiatischen Ländern schwach. Währungseffekte verminderten den Umsatz weiter. Insgesamt sei der Umsatz in Asien, Australien und Südamerika um 9,5 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Von den Sparten wuchs der Cosmed-Bereich mit der Weltmarke Nivea mit 12,7 Prozent am stärksten. Allein mit Nivea werde in diesem Jahr erstmals mehr als drei Milliarden Mark umgesetzt werden, heißt es. Die Sparten Tesa und Medical verloren teils wegen Umstrukturierungen, teils wegen der Krise in Asien.

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