Solarbranche Solarworld will von Solon-Pleite profitieren

Die Marktbereinigung in der Solarbranche nimmt Tempo auf. Das Solarunternehmen Solarworld kann sich vorstellen, von der Pleite des Konkurrenten Solon zu profitieren. Allerdings bleibe die Lage schwierig - vor allem in den USA.
Solarpark von Solarworld: "Unanständige Preise subventionierter chinesischer Hersteller"

Solarpark von Solarworld: "Unanständige Preise subventionierter chinesischer Hersteller"

Foto: dapd

Peking - Das Scheitern des Mitbewerbers "bietet für uns und andere Solarfirmen schon Chancen", sagte Solarworld-Vorstandschef Frank Asbeck der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag". Sein Unternehmen sei auf Kurs und habe 2011 deutlich mehr als eine Milliarde Euro Umsatz gemacht. Den Vorjahresumsatz von 1,3 Milliarden Umsatz sei aber nicht erreicht worden.

Während der Absatz in Deutschland im vierten Quartal gut gelaufen sei, sei die Situation in Amerika schwieriger, sagte Asbeck. "Solange dort subventionierte chinesische Hersteller mit unanständigen Preisen agieren, tun wir uns schwer."

Das chinesische Solarunternehmen LDK Solar steigt unterdessen bei dem KonstanzerSolarzellen-Hersteller Sunways ein und will die Firma komplett übernehmen. Über eine Kapitalerhöhung erwirbt eine Tochter von LDK Solar ein Drittel der Anteile, teilte die Sunways AG am Samstagabend mit.

la/apd
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