Adig Beschreitet neue Vertriebswege

Die Mehrheitsbeteiligung der Commerzbank steigt ab Anfang Juli in den internetgestützten Direktvertrieb ein.

Frankfurt am Main - Wie ADIG-Geschäftsführer Arnd Thorn sagte, bekommen Anleger die Möglichkeit, Fondsanteile über das Internet zu kaufen, verkaufen oder zu tauschen. Darüber hinaus können sich Interessierte über Neuerungen bei ADIG und an den Finanzmärkten informieren.

Neben Fragen zur privaten Altersvorsorge oder zu Investmentfonds sollen auch aktuelle wirtschaftspolitische Themen aufgegriffen werden.

Der ADIG-Geschäftführer erwartet, dass der klassische Vertrieb über Banken wegen des Markteintritts neuer Akteure, wie Direktbanken oder auch Konzerne aus finanzfremden Branchen, an Bedeutung verlieren wird.

Die ADIG wolle durch gezieltes Marketing und die Schaffung neuer Vertriebsstrukturen den Direktvertrieb ihrer Fonds forcieren. "Wir streben die Erhöhung des Anteils des Eigenvertriebs von derzeit 25 Prozent auf 50 Prozent in den nächsten drei Jahren an", sagte Thorn.

Als viel versprechende Vertriebsmöglichkeiten sieht Thorn Kooperationen mit Akteuren, die bislang nicht auf dem Finanzmarkt in Verbindung gebracht werden.

Potenzielle Partner könne er sich etwa aus den Bereichen Strommarkt und Versandhandel vorstellen. "Stromkonzerne beispielsweise verfügen über eine enorm große Kundenbasis, die als potenzielle ADIG-Kunden durchaus interessant sind", erläuterte Thorn.

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